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Montag, 22. Dezember 2025

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2025

Die Volkswirtschaft, die schrumpft nicht mehr
und dennoch sind die Sorgen schwer. 
Die Dellen in der Konjunktur, 
waren die ein Warnschuss nur?

Wer Wachstumsboden will bereiten,
der muss Besinnung erst erstreiten. 
Muss erinnern an das Fundament
das Wohlstand einst dem Land geschenkt.

 



Dienstag, 24. Dezember 2024

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2024

 Die Volkswirtschaft ist angezählt,
Wachstumsziele haushoch verfehlt.
Ökonomen ereilt Totenbleiche
seh’n sie
globale BIP-Vergleiche.

Oft nur das Klagen übrigblieb
als Strophe für das
Kaufmannslied.
Sind doch nicht “
nur die Zahlen“ schlecht –
Firmen sterben, wirklich hart und echt.

Freitag, 22. Dezember 2023

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2023


In diesem Jahr die Wirtschaft litt,
bekam so manchen Hinterntritt.
Das Aus von dem Reaktorfeuer
im Frühjahr machte Strom recht teuer.

Inflation raubte Käuferkraft,
liegt bleiern auf der Volkswirtschaft.
Und Insolvenz, die explodiert –
nein halt – die Produktion nur kurz pausiert.

Samstag, 20. Mai 2023

Inflation: Ewiges Trauma oder heilbare Krankheit?

Die Inflation bewegt und gefährdet Deutschland

100 Jahre nach der Hyperinflation von 1923 fürchten sich die Deutschen wieder vor nichts mehr als vor der Inflation. Kein Phänomen unserer Zeit bereitet mehr Sorgenfalten, keine Entwicklung treibt den Menschen mehr Schweißperlen auf die Stirn. Anfang 2023 gaben 31 Prozent der befragten Deutschen an, sich persönlich am meisten vor der Inflation zu fürchten – erheblich mehr als vor Krieg (Platz 2 mit 25%) oder dem Klimawandel (Platz 3 mit 9%). Am stärksten beunruhigt die Inflation dabei die Generation der Verantwortungsträger (40 bis 49 Jahre), während sich vor Kriegen eher die ältere Generation (60 bis 69 Jahre) und vor dem Klimawandel vor allem die jüngere Generation (18 bis 29 Jahre) fürchtet. Am stärksten ausgeprägt ist die Angst vor der Geldentwertung bei den Geringverdienern mit einem schmalen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.000 Euro pro Monat. Die Ängste vor Krieg und Klimawandel sind am deutlichsten ausgeprägt bei wohlhabenderen Menschen mit einem Haushaltseinkommen ab 4.000 Euro pro Monat und erscheinen damit fast als Luxusprobleme (INSA-CONSULERE Januar 2023).

Samstag, 24. Dezember 2022

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2022

Bald nach dem letzten Jahresende
ereilte uns die Zeitenwende.
Sie machte klar (welch großer Mist):
Systemkonflikt auch militärisch ist.

Die Rüstungswende, die ist richtig,
denn Frieden und Freiheit sind sehr wichtig.
Doch sollen Europas Werte global besteh'n
auch eine Wirtschaftswende muss gescheh'n!
Wer würd' sich richten nach einem Land
das für Schulden, Mangel, gar Blackouts bekannt?


Mittwoch, 2. November 2022

Das Inflationsgespenst - wie uns Geld das Fürchten lehrt

Wenn Thomas Mayer ein Buch über die Weltgeschichte von Geld und Wert vorlegt, sollte man hellhörig werden. Denn der 1954 geborene Ökonom war in seinem Berufsleben stets dort zuhause, wo über Geld und Wert entschieden wird. Seine Laufbahn führt an die Orte, an denen Geldgeschichte geschrieben wird. Ob beim Internationalen Währungsfonds in New York, bei Godman Sachs in der Finanzmetropole London, bei der Deutschen Bank in Frankfurt oder bei Flossbach von Storch, einem der größten privaten Vermögensverwalter Deutschlands.

 

Donnerstag, 29. Juli 2021

Ordnungspolitik der Bibel gilt auch im globalen Systemwettbewerb

Der Staat setzt die Regeln für die Wirtschaft, greift aber selbst nicht in das Wirtschaftsgeschehen ein. Außerdem behindert er die Bürger nicht durch übermäßige Steuerlast. Das klingt nach ordnungspolitischen Prinzipien à la Walter Eucken oder Friedrich August von Hayek. Doch im Grundsatz sind diese Leitlinien für eine prosperierende Wirtschaft keine Erfindungen von neoliberale Denkern des 20. Jahrhunderts, sondern biblische Prinzipien. So heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch das Recht bewahrt ein König sein Land,
durch hohe Steuern richtet er es zugrunde.“
(Sprüche 29,4)
Auch heute tut die Politik gut daran, sich an die reine Lehre der Ordnungspolitik zu halten. Niedrige Steuern und ein schlanker Staat, der sich auf Recht und Gesetz fokussiert, bewahren ein Land. Nicht nur zu biblischer Zeit und nicht nur im Wirtschaftswunder, sondern auch in Zeiten des globalen Systemwettbewerbs mit anderen Wirtschaftsordnungen.

Montag, 25. März 2019

Oben und unten: Journalistischer Dialog über Missstände in Deutschland

Unter dem Titel »Oben und unten. Abstieg, Armut, Ausländer - was Deutschland spaltet« haben Nikolaus Blome und Jakob Augstein in Buchform ein Protokoll von Zwiegespräche vorgelegt. Die Fragestellung der beiden Top-Journalisten ist aktuell und wichtig. Das gewählte Format wird der Brisanz der der aufgegriffenen Themen jedoch nicht gerecht.

»Oben und unten« ist ein in Buchdeckel gebundenes Protokoll von Gesprächen des liberal-konservativen BILD-Redakteurs Nikolaus Blome mit dem links-liberalen Verleger Jakob Augstein. In jedem Abschnitt findet sich zusätzlich ein Interview der beiden mit einem weiteren Gesprächspartner. Die Unterredungen drehen sich weitgehend um herrschende Missstände in Deutschland, als Dreh- und Angelpunkt stellt sich der anhaltende Zuspruch der Alternative für Deutschland als Sammelbewegung eines anhaltenden Protests heraus.

Sonntag, 24. Februar 2019

Schweizer Außensicht auf Wahn und Sinn des Brexit

Gerald Hosp zum Brexit
Als Abschluss seiner Korrespondententätigkeit in London für die Neue Züricher Zeitung legte Gerald Hosp im Oktober 2018 sein Buch "Brexit: zwischen Wahn und Sinn. Eine Klippe für Großbritannien und Europa" vor. In dem Buch skizziert der Eidgenosse, wie es zum Brexit kommen konnte, wie die Brexit-Verhandlungen verlaufen sind und wie das künftige Verhältnis des Inselstaates zur EU aussehen könnte.

Montag, 24. Dezember 2018

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2018

Die Weltwirtschaft, sind wir mal ehrlich,
die lebte dieses Jahr gefährlich.
Statt kühn mehr Offenheit zu wagen

musst‘ man sich mit Ängsten plagen.

Weihnachtskrippe am Flughafen Brüssel
Dezember 2018

Freitag, 23. Dezember 2016

Tradition und Liberalismus in der Globalisierung


F. A. von Hayek: »rules as tools«
Die Förderung der Kulturellen Evolution ist eine ordnungspolitische Gestaltungsaufgabe


Müssen die alten Zöpfe ab?

Freiheitsfreunde hassen Zwang. Auch den Zwang durch traditionelle Bindungen. Denn wahre Freiheit, das ist die Abwesenheit von Zwang. In dieser Sichtweise erscheinen Traditionen als Einschränkung oder sogar als Zwang. Das Ablegen alter Zöpfe kommt also einem Befreiungsschlag gleich, sollte man meinen.

Dienstag, 23. Juni 2015

Mut zur Wahrheit!

Friedrich August von Hayek: Im Feuerofen der
Gleichschaltung gehärtete Wissenschaft
Persönliche Bemerkungen zu  meiner Unterschrift unter den offenen Brief der Mitglieder der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft e. V. vom 20. Juni 2015.

Mittwoch, 27. März 2013

Freiheit statt Kapitalismus? Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft

Sahra Wagenknecht und
der Weg zur Knechtschaft

Kurzbesprechung von Sahra Wagenknecht: "Freiheit statt Kapitalismus" (Eichborn Verlag), 365 S.

Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.

Donnerstag, 12. April 2012

Die Genossenschaft: Ein ordnungspolitischer Beitrag zu Nachhaltigkeit und Freiheit


Im Vergleich zu anderen Unternehmensformen sind Genossenschaften besonders nachhaltig. Dennoch sollten „gute“ Genossenschaften nicht als Gegensatz zu den „bösen“ Kapitalgesellschaften gesehen werden.  In politischer Hinsicht stützen Genossenschaften die freiheitliche Bürgergesellschaft.

Sonntag, 19. Februar 2012

Das Kamel und das Nadelöhr: Ist das Christentum gegen die Marktwirtschaft?


Bibelstellen wie die vom reichen Jüngling kritisieren scheinbar Eigentum und wirtschaftlichen Erfolg. Andererseits fordert die Bibel zu Tüchtigkeit auf. Es kommt darauf an, Bibelstellen in ihrem Zusammenhang zu verstehen. Das Neue Testament ist keine Sozialordnung, aber sie zeigt auf, dass der Sinn des Lebens nicht im wirtschaftlichen Erfolg liegt.

Jesus, die Bibel und das Eigentum

Der reiche Jüngling geht betrübt über die Worte Jesu davon
Gewinnstreben, Unternehmertum und Privateigentum sind unvereinbar mit dem Christentum. Jesus selbst war ein mittelloser Wanderprediger und predigte den Verzicht auf Reichtum. Die ersten Christen verkauften alles, was sie hatten. So ist es von Liberalen und Sozialisten manchmal zu hören, wenn es um das Christentum geht. Und tatsächlich ist es erstaunlich, wie oft die Bibel und Jesus von Geld sprechen, häufig mit einem warnenden Unterton. Aus liberaler Sicht könnte deshalb das Christentum kritisch betrachtet werden, aus christlicher Sicht gerät der Kapitalismus unter Verdacht. Andererseits sind sowohl Liberalismus, Demokratie und Kapitalismus im christlichen Abendland entstanden, die Idee des Privateigentums ist nirgends stärker verwirklicht als in der westlichen Welt. Und wie kommt es, dass sich so viele marktwirtschaftliche und liberale Denker zum Christentum bekannten? Und warum sind viele exponierte Christen gleichzeitig erfolgreiche Unternehmer oder treten für die Marktwirtschaft ein? Zeigt sich hier die Verlogenheit des Christentums?

Donnerstag, 16. Februar 2012

CSR unterwandert Privateigentum und Freiheit


Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand. CSR ist modern in Wissenschaft und Wirtschaft, CSR-Politik nimmt Fahrt auf. Überzogene Regulierung und Mitbestimmung unterwandern Eigentum.

Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand

"Du sollst nicht stehlen."
Eigentumsschutz ist ein Menschenrecht. Schon die Bibel beschreibt Eigentum als Prinzip einer gerechten Ordnung. So heißt es im siebten Gebot unmissverständlich "Du sollst nicht stehlen."[i] Auch das zehnte Gebot grenzt Verantwortungsbereiche ab: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus; du sollst nicht begehren deines nächsten Frau noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat."[ii]. Auch für den Liberalismus ist Eigentum ein zentraler Begriff. So hat der liberale Denker Ludwig von Mises festgestellt: "Das Programm des Liberalismus hätte also, in ein einziges Wort zusammengefaßt, zu lauten: E i g e n t u m."[iii]


Sonntag, 5. Februar 2012

Geldpolitik ist Grundlage für Wohlstand


Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da. Die nachhaltige Geldpolitik der Bundesbank vor der Euroeinführung war eine Grundlage des Erfolgs. Inflation führt nicht zu Wachstum, sondern produziert Krisen. Die Geldvermehrung durch die EZB zerstört die Wurzeln unseres Erfolgs. Die geldpolitischen Weichen müssen wieder auf Stabilität, Nachhaltigkeit und Wachstum gestellt werden.

Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da

Heute wird Geld digital vermehrt
Beim Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 fürchteten viele Beobachter einen raschen Niedergang unserer exportorientierten Wirtschaft. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Im Gegenteil: Die deutsche Volkswirtschaft steht im Frühjahr 2012 sogar recht gut da, insbesondere im Vergleich mit anderen Industrieländern. Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist sehr hoch: Im Vergleich der 25 führenden Industrienationen konnte sich Deutschland im Verlauf der Krise aus dem Mittelfeld auf den vierten Platz vorarbeiten.[i] Die deutschen Exporte haben sich nach der Krise schnell wieder erholt. Im letzten Jahr ist die deutsche Produktion etwa doppelt so stark gewachsen wie die der Industrieländer insgesamt. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, ist auf einem vergleichbar guten Niveau.

Sonntag, 13. November 2011

Sozialdemokratisierung und warum auch ich kein Konservativer bin


Der Konservativismus in allen Parteien hat keine Vision für die Zukunft, er verlangsamt lediglich die Sozialdemokratisierung. Notwendig ist eine Politik, die sich konsequent an Werten und ordnungspolitischen Prinzipien orientiert.

Sonntag, 6. November 2011

Mindestlohn ist kein Mittel gegen Armut, sondern ein Armutszeugnis der Politik

Die CDU plant den Mindestlohn. Armutsbekämpfung ist zentrale politische Aufgabe. Das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer soll erhöht, Kostenbelastungen gesenkt werden. Der Mindestlohn wirkt auf keiner der beiden Seiten. Er ist die ordnungspolitische Kapitulation vor wirtschaftspolitischen Herausforderungen und schafft Arbeitslosigkeit.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Soziale Massenvernichtungswaffen als Ursache der Schuldenkrise


Seit Jahrzehnten wachsen die Staatshaushalte, besonders die Umverteilungssysteme. Hier entstehen Defizite und Schulden, die Belastung steigt mit dem demografischen Wandel. Der Wohlfahrtsstaat entpuppt sich als soziale Massenvernichtungswaffe. Die Waffen müssen abgebaut werden, Kernelement sozialer Nachhaltigkeit ist die Familie.