Donnerstag, 29. Juli 2021

Ordnungspolitik der Bibel gilt auch im globalen Systemwettbewerb

Der Staat setzt die Regeln für die Wirtschaft, greift aber selbst nicht in das Wirtschaftsgeschehen ein. Außerdem behindert er die Bürger nicht durch übermäßige Steuerlast. Das klingt nach ordnungspolitischen Prinzipien à la Walter Eucken oder Friedrich August von Hayek. Doch im Grundsatz sind diese Leitlinien für eine prosperierende Wirtschaft keine Erfindungen von neoliberale Denkern des 20. Jahrhunderts, sondern biblische Prinzipien. So heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch das Recht bewahrt ein König sein Land,
durch hohe Steuern richtet er es zugrunde.“
(Sprüche 29,4)
Auch heute tut die Politik gut daran, sich an die reine Lehre der Ordnungspolitik zu halten. Niedrige Steuern und ein schlanker Staat, der sich auf Recht und Gesetz fokussiert, bewahren ein Land. Nicht nur zu biblischer Zeit und nicht nur im Wirtschaftswunder, sondern auch in Zeiten des globalen Systemwettbewerbs mit anderen Wirtschaftsordnungen.

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