Wo Hand in Hand wird
Wert geschafft
entfaltet sich viel
Schaffenskraft.
Was Menschen eint, ist
daher richtig
und Trennendes stört
ganz gewichtig.
Globalisieren ist darum
schlau
und nicht der
Handelsmauerbau.
Doch dass Handel
Wohlstand bringt -
dies Argument kaum mehr
gewinnt.
Einst dacht' man auch,
dass der Handel
bringt fürderhin den
Wertewandel:
Fünfjahresplan weicht Marktwirtschaft,
der Demos kriegt
Gestaltungskraft.
Doch was ist das, oh ach
und weh:
Trotz Handel mit der
Übersee:
Der Wandel ist oft
ausgeblieben,
wurd' mancherorts sogar
vertrieben.
Soll stoppen dann der
Güterstrom,
soll schärfen sich der
Umgangston?
Oder kann man global
zusammenleben
mit autokratisch' Lebenswegen?
Fern von diesen hohen
Fragen
muss Industrie manch'
Bürde tragen.
Mit Kanada - dem guten Land -
ist Freihandel nicht
anerkannt.
Für Lieferketten muss man nun haften -
im Wettbewerb schwer zu
verkraften.
Transatlantisch läuft es
heut' besser,
man wetzt nicht ständig
Handelsmesser
und parliert (besser
spät als nie),
der Stammtisch nennt
sich "TTC".
Die Wirtschaft
sekundiert via "TBI":
»Gebt bitte bald den
Handel frei!«
Frei wollen wir zum
Weltmarkt geh'n -
doch was, wenn
Handelsblöcke entsteh'n?
In Szenarien haben wir ausgeführt
was die globale
Zukunftswelt berührt.
Nein, Prophetie ist das
noch nicht.
Doch stellt die Übung
klar ans Licht:
Wenn Xi und Biden sich
oft zoffen
bleibt nur noch: Auf die
EU hoffen.
Ja, Europa schon bald
lösen muss
manch' handelspolitisch'
Denksportnuss:
Ist Europa souverän heut
schon?
Soll man bepreisen Grenzkarbon?
Geht mit Bolsonaro Handel oder nicht?
Bekommen China-Investoren grünes Licht?
Wie können wir die WTO bewahren
(kann sie doch
Handelsärger sparen)?
doch gab's auch Mauern, die längst vernichtet!
Ein Krippenkind - so der biblische Bericht -
den Himmelsschlagbaum für Sünder bricht.
Der Himmelszugang ist
nun offen
und lässt auf ew'ges
Leben hoffen:
Statt Wohlstandsmangel
Überfluss
und Gutes nur statt viel
Verdruss.
Drum lass der Weihnacht
ihren Lauf
und mach die Herzenstüre
auf!
Lass Göttlichkeit ins
Leben dringen -
und lass Dir viel‘
Geschenke bringen.
(Christoph Sprich)
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