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Donnerstag, 10. November 2022

Karl Sprich. Von einem, der sitzen blieb.

Karl Sprich
(*19.09.1907 †26.08.1958)

Mein Großvater Karl Sprich war keine Person des öffentlichen Lebens. Keiner, von dessen Leistungen etwas in der Zeitung stand. Und sicherlich auch kein Held. Dennoch werde ich meinen Kindern gerne von ihm erzählen. Davon, wie er sitzen blieb, als alle aufstanden. 

Dienstag, 2. Juni 2020

Ich, Du und XING - und weltanschauliche Überheblichkeiten

Diskussion zum Zwangs-"Du" bei XING:
Bei LinkedIn technisch möglich
Ich bin ja gerne auf Du, mit vielen, oft nach kurzer Zeit, gerne auch mit Frau Dr. Sabrina Zeplin, Geschäftsführerin der XING GmbH & Co. KG. Was mich aber daran ärgert, wenn ich von XING zwangsweise geduzt werden: Ich bin jetzt seit 14 Jahren dieses Netzwerks. Als digitale Visitenkartenbox ganz OK, unkreativ, verstaubt, unpraktisch, aber gut gefüllt. Und seit bestimmt zehn Jahren wundere ich mich darüber, wie viele Entwicklungen ein soziales Netzwerk eigentlich verschlafen kann. Letztes Jahr hat es mir gereicht und ich habe Premium gekündigt.

Und nun endlich kommt XING mit einer Innovation um die Ecke - und dann sowas.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Vereinsamung im Wohlfahrtsstaat

Die Vereinsamung in Deutschland nimmt zu. Handelt es sich dabei um ein Versagen des Kapitalismus? Der Sozialstaat zersetzt soziale Bindungen, unzählige Menschen werden die soziale Kälte des Wohlfahrtsstaates in Altenheimen erleben müssen. Mit „Katallaxie“ beschrieb Hayek die Kultivierung sozialer Bindungen im Kapitalismus. Der Kampf gegen Vereinsamung muss beim Wohlfahrtsstaat anfangen.

Vereinsamung in Deutschland – Versagen des Kapitalismus?

Gott will, dass der Mensch
nicht allein ist
Heute können wir uns über Internet, soziale Netzwerke und Handys intensiver austauschen als jemals zuvor. Wir können Kontakte zu Jugendfreunde, Kommilitonen und Verwandten global pflegen und ausbauen. Doch diese Kontakte sind oft sehr oberflächlich. Totz mehrerer hundert Facebook-Freunde können wir einsam sein. Wenn wir nicht einsam sein wollen, brauchen wir nicht nur Informationen über Menschen, sondern belastbare soziale Bindungen. Wir brauchen nicht nur Menschen, die uns zuhören und verstehen, sondern auch solche, denen wir etwas wert sind, die letztlich auch Opfer für uns bringen. Und solche festen, sozialen Strukturen werden seltener, die Deutschen vereinsamen regelrecht. So lebt in unserem Land schon jeder Fünfte allein, noch nie waren es mehr als heute. Seit 1970 ist der Anteil der Ein-Personen-Haushalte von 26% auf rund 40% gewachsen. Auch hat sich der Anteil der Ehescheidungen seit 1970 fast verdreifacht. In der EU leben nur die Schweden noch vereinsamter als wir.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine freie Welt braucht einen kulturellen Liberalismus

Der aktuelle Beschneidungsfall ist nur eines von vielen aktuellen Bespiel für einen scheinbaren Konflikt zwischen Religion und liberalem Rechtsstaat. Freiheit bedeutet aber auch, bestimmte Freiheitsrechte aus Glaubensgründen nicht nutzen zu wollen. Notwendig ist nicht ein Kulturkampf, sondern ein „Kulturellen Liberalismus“, der die Vielfalt der Glaubensüberzeugungen anerkennt und schützt.

Das Landgericht Köln hat am 7. Mai 2012 in zweiter Instanz die Beschneidung eines vierjährigen Jungen aus religiösen Gründen als eine Körperverletzung und damit für strafbar erklärt (Az. 151 Ns 169/11). Im Judentum gilt die Beschneidung neugeborener Jungen im Alter von acht Tagen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen. So heißt es in 1. Mose 17,10f: „Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.“ In der Öffentlichkeit entbrannte eine Debatte über die Abwägung zwischen Religionsfreiheit und anderen Rechtsgütern in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Neben dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime reagierten auch die großen Kirchenorganisationen mit Empörung. Darf ein freiheitlicher Staat das Recht auf Religionsfreiheit oder die Ausübung religiöser Gepflogenheiten einschränken? Der oben erwähnte Fall ist aber nur eines von vielen aktuellen Beispielen für religiös motivierte Handlungs- und Denkweisen, die zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und der Migrationsbewegungen werden solche Debatten aber wohl immer häufiger auftreten, da unterschiedliche Kulturen immer näher zusammen rücken. Die Errungenschaften des modernen, demokratischen Rechtsstaats erscheinen dabei in einem Spannungsverhältnis zu Glauben und Tradition. Extreme Beispiele auf diesem Feld sind sicher Ehrenmorde und Zwangsehen.  Aber auch das Schächten von Tieren oder die Abwehrhaltung religiöser Gruppen gegen Evolutions- oder Sportunterricht fallen in diese Kategorie. Europaweit ist ein Streit um das Tragen von Kopftüchern entbrannt. Auch religiöse Sichtweisen werden zunehmend kritisiert, etwa Denkweisen zu Homosexualität, zu Kindererziehung oder zur Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft können hier eingeordnet werden. Auch der aktuelle „Kulturkampf“ um das Betreuungsgeld veranschaulicht den Konflikt

Sonntag, 25. September 2011

Die freiheitliche Botschaft des Papstes an den Deutschen Bundestag


Politiker haben die Aufgabe, Gut und Böse zu unterscheiden. Das Christentum ist kein politisches System. Positivismus gefährdet die "Ökologie des Menschen" und die liberale Gesellschaftsordnung. Die Werte der Freiheit sind Gottglauben, Vernunft und Rechtsdenken.

Montag, 22. August 2011

Kapitalismus und Christentum. Mit Jesus durch die Globalisierung und weiter


Die Mormonen scheinen nach einem aktuellen FAZ-Artikel die Herausforderungen der Globalisierung gut zu meistern. Aber auch das "traditionelle Christentum" hilft dem Menschen bei der Bewältigung von Veränderungen. Notwendig ist aber eine Hinwendung zum Kern des Glaubens.