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Mittwoch, 2. November 2022

Das Inflationsgespenst - wie uns Geld das Fürchten lehrt

Wenn Thomas Mayer ein Buch über die Weltgeschichte von Geld und Wert vorlegt, sollte man hellhörig werden. Denn der 1954 geborene Ökonom war in seinem Berufsleben stets dort zuhause, wo über Geld und Wert entschieden wird. Seine Laufbahn führt an die Orte, an denen Geldgeschichte geschrieben wird. Ob beim Internationalen Währungsfonds in New York, bei Godman Sachs in der Finanzmetropole London, bei der Deutschen Bank in Frankfurt oder bei Flossbach von Storch, einem der größten privaten Vermögensverwalter Deutschlands.

 

Donnerstag, 30. August 2018

Rezension: »Die erschöpfte Globalisierung«

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands, hat zusammen mit den beiden IW-Referenten Matthias Diermeier und Henry Goecke eines der für mich wichtigsten Bücher dieses Jahres vorgelegt. In »Die erschöpfte Globalisierung. Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg«, das im Springer Fachmedien-Verlag erschienen ist, beschreiben die drei Autoren die historische Entwicklung, den aktuellen Stand und Perspektiven für den weiteren Fortgang der Globalisierung. Dem Käufer des Taschenbuchs stehen die 423 Seiten auch als PDF-Datei zur Verfügung, das Buch kann auch als eBook erworben werden.

Samstag, 13. Juni 2015

Die offene Flanke der Liberalen: »Freiheit«

Freiheit ist Abwesenheit von Zwang
Am 17. Mai 2015 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung der Beitrag »Die rechte Flanke der Liberalen«. Die dort getroffene Abgrenzung des Liberalismus läuft auf ein Verständnis von Freiheit hinaus, mit dem ich mich genauso wenig identifizieren kann wie mit nationalistischem Denken.

Mittwoch, 27. März 2013

Freiheit statt Kapitalismus? Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft

Sahra Wagenknecht und
der Weg zur Knechtschaft

Kurzbesprechung von Sahra Wagenknecht: "Freiheit statt Kapitalismus" (Eichborn Verlag), 365 S.

Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.

Freitag, 8. März 2013

Mindestlohn ist Offenbarungseid der Wirtschaftspolitik

Auch die FDP flirtet mit dem Mindestlohn. Armutsbekämpfung ist das Ziel guter Wirtschaftspolitik. Einkommen müssen erhöht, Belastungen gesenkt werden. Der Mindestlohn trägt dazu nicht bei, sondern ist die Kapitulationserklärung der Wirtschaftspolitik.
 
Armutsminderung ist Aufgabe der Wirtschaftspolitik

Die Wirtschaftspolitik muß die materiellen Lebensbedingungen der Menschen sichern und verbessern. Sie steht vor der ständigen Herausforderung, Armut zu verhindert und zu mildern. Ziel muß es sein, die Kaufkraft der Menschen zu erhöhen. Im Zuge der Globalisierung ist das nicht einfacher geworden. Der wirtschaftliche und politische Aufstieg neuer Gestaltungsmächte macht uns zunehmend bewußt, dass ein Wachsen des Wohlstands auch im Westen kein Naturgesetz ist. Die Voraussetzungen für Wohlstand müsen immer wieder neu geschaffen werden, und das erfordert Realismus. Ideologie ist unangebracht.

Donnerstag, 12. April 2012

Die Genossenschaft: Ein ordnungspolitischer Beitrag zu Nachhaltigkeit und Freiheit


Im Vergleich zu anderen Unternehmensformen sind Genossenschaften besonders nachhaltig. Dennoch sollten „gute“ Genossenschaften nicht als Gegensatz zu den „bösen“ Kapitalgesellschaften gesehen werden.  In politischer Hinsicht stützen Genossenschaften die freiheitliche Bürgergesellschaft.

Sonntag, 19. Februar 2012

Das Kamel und das Nadelöhr: Ist das Christentum gegen die Marktwirtschaft?


Bibelstellen wie die vom reichen Jüngling kritisieren scheinbar Eigentum und wirtschaftlichen Erfolg. Andererseits fordert die Bibel zu Tüchtigkeit auf. Es kommt darauf an, Bibelstellen in ihrem Zusammenhang zu verstehen. Das Neue Testament ist keine Sozialordnung, aber sie zeigt auf, dass der Sinn des Lebens nicht im wirtschaftlichen Erfolg liegt.

Jesus, die Bibel und das Eigentum

Der reiche Jüngling geht betrübt über die Worte Jesu davon
Gewinnstreben, Unternehmertum und Privateigentum sind unvereinbar mit dem Christentum. Jesus selbst war ein mittelloser Wanderprediger und predigte den Verzicht auf Reichtum. Die ersten Christen verkauften alles, was sie hatten. So ist es von Liberalen und Sozialisten manchmal zu hören, wenn es um das Christentum geht. Und tatsächlich ist es erstaunlich, wie oft die Bibel und Jesus von Geld sprechen, häufig mit einem warnenden Unterton. Aus liberaler Sicht könnte deshalb das Christentum kritisch betrachtet werden, aus christlicher Sicht gerät der Kapitalismus unter Verdacht. Andererseits sind sowohl Liberalismus, Demokratie und Kapitalismus im christlichen Abendland entstanden, die Idee des Privateigentums ist nirgends stärker verwirklicht als in der westlichen Welt. Und wie kommt es, dass sich so viele marktwirtschaftliche und liberale Denker zum Christentum bekannten? Und warum sind viele exponierte Christen gleichzeitig erfolgreiche Unternehmer oder treten für die Marktwirtschaft ein? Zeigt sich hier die Verlogenheit des Christentums?

Sonntag, 23. Oktober 2011

Soziale Massenvernichtungswaffen als Ursache der Schuldenkrise


Seit Jahrzehnten wachsen die Staatshaushalte, besonders die Umverteilungssysteme. Hier entstehen Defizite und Schulden, die Belastung steigt mit dem demografischen Wandel. Der Wohlfahrtsstaat entpuppt sich als soziale Massenvernichtungswaffe. Die Waffen müssen abgebaut werden, Kernelement sozialer Nachhaltigkeit ist die Familie.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Kapitalismus und Globalisierung sind nicht das Problem, sondern die Lösung


Weltwirtschaft und Wirtschaftspolitik stehen vor großen Herausforderungen. Kapitalismus- und Globalisierungskritiker sehen die Lösung in der Abkehr von der Marktwirtschaft. Finanzmärkte, Standortwettbewerb und Freihandel werden als Feindbilder identifiziert. Die Probleme werden aber nicht durch eine Abkehr von Marktwirtschaft und Globalisierung gelöst, sondern durch ihre Verwirklichung.