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Samstag, 24. September 2022

Deutschland im globalen Wettbewerb: Sichert uns die Politik den Abstiegsplatz?

Global Player Deutschland: Gewinner der wirtschaftlichen Globalisierung

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in Wohlstand und Sicherheit. Deutschland hat eine leistungsfähige Wirtschaft. Die Leistungsfähigkeit der Unternehmen hängt aber ab von unserem Zugang zu den Weltmärkten. Denn einerseits kaufen wir in großem Stil Waren im Ausland. Nicht nur Konsumgüter (unter 20% unserer Importe), sondern auch industrierelevante Güter wie Energieträge (etwa 6% der deutschen Importe), Zulieferprodukte (rund 30%) und Investitionsgüter (über 30%) beziehen wir aus anderen Ländern. Ohne Lieferungen aus dem Ausland wäre keine wettbewerbsfähige Industrieproduktion in Deutschland möglich. Insgesamt kauften wir 2021 Waren im Wert von 1,2 Billion Euro im Ausland. Im Gegenzug ist Deutschland nach China und den USA die weltweit drittgrößte Exportnation. 2021 haben unseren Ausfuhren Einnahmen in Höhe von 1,4 Billionen Euro generiert – das sicherte die Nettoeinkommen von etwa 30 Millionen deutschen Haushalten. Tausende Frachtcontainer in deutschen Häfen stehen augenfällig für unsere Rolle als Global Player.

Donnerstag, 30. August 2018

Rezension: »Die erschöpfte Globalisierung«

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands, hat zusammen mit den beiden IW-Referenten Matthias Diermeier und Henry Goecke eines der für mich wichtigsten Bücher dieses Jahres vorgelegt. In »Die erschöpfte Globalisierung. Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg«, das im Springer Fachmedien-Verlag erschienen ist, beschreiben die drei Autoren die historische Entwicklung, den aktuellen Stand und Perspektiven für den weiteren Fortgang der Globalisierung. Dem Käufer des Taschenbuchs stehen die 423 Seiten auch als PDF-Datei zur Verfügung, das Buch kann auch als eBook erworben werden.

Donnerstag, 16. Februar 2012

CSR unterwandert Privateigentum und Freiheit


Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand. CSR ist modern in Wissenschaft und Wirtschaft, CSR-Politik nimmt Fahrt auf. Überzogene Regulierung und Mitbestimmung unterwandern Eigentum.

Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand

"Du sollst nicht stehlen."
Eigentumsschutz ist ein Menschenrecht. Schon die Bibel beschreibt Eigentum als Prinzip einer gerechten Ordnung. So heißt es im siebten Gebot unmissverständlich "Du sollst nicht stehlen."[i] Auch das zehnte Gebot grenzt Verantwortungsbereiche ab: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus; du sollst nicht begehren deines nächsten Frau noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat."[ii]. Auch für den Liberalismus ist Eigentum ein zentraler Begriff. So hat der liberale Denker Ludwig von Mises festgestellt: "Das Programm des Liberalismus hätte also, in ein einziges Wort zusammengefaßt, zu lauten: E i g e n t u m."[iii]


Sonntag, 5. Februar 2012

Geldpolitik ist Grundlage für Wohlstand


Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da. Die nachhaltige Geldpolitik der Bundesbank vor der Euroeinführung war eine Grundlage des Erfolgs. Inflation führt nicht zu Wachstum, sondern produziert Krisen. Die Geldvermehrung durch die EZB zerstört die Wurzeln unseres Erfolgs. Die geldpolitischen Weichen müssen wieder auf Stabilität, Nachhaltigkeit und Wachstum gestellt werden.

Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da

Heute wird Geld digital vermehrt
Beim Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 fürchteten viele Beobachter einen raschen Niedergang unserer exportorientierten Wirtschaft. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Im Gegenteil: Die deutsche Volkswirtschaft steht im Frühjahr 2012 sogar recht gut da, insbesondere im Vergleich mit anderen Industrieländern. Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist sehr hoch: Im Vergleich der 25 führenden Industrienationen konnte sich Deutschland im Verlauf der Krise aus dem Mittelfeld auf den vierten Platz vorarbeiten.[i] Die deutschen Exporte haben sich nach der Krise schnell wieder erholt. Im letzten Jahr ist die deutsche Produktion etwa doppelt so stark gewachsen wie die der Industrieländer insgesamt. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, ist auf einem vergleichbar guten Niveau.

Sonntag, 20. November 2011

Der Liberalismus ist das Heilmittel gegen Rechtsextremismus

Der Liberalismus widmet sich oft dem Kampf gegen links, ist aber deshalb nicht rechts. Die Idee der Freiheit ist mit rechtsextremem Denken unvereinbar. Nur wenn Liberale klare Position gegen Rechts beziehen und Profil zeigen, kann der Liberalismus seine heilende Wirkung gegen Extremismus entfalten.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Die deutsche Einheit als ordnungspolitische Lehre für Europa

Eine Nation braucht Gemeinsamkeiten der Bürger - aber auch Wettbewerb zwischen ihnen. Die deutsche Einigung war auch ein Ringen um friedlichen Wettbewerb. Zentralismus und Sozialismus sind Rückschritte auf diesem Weg zur Einheit. Europa muß von den deutschen Fehlentscheidungen lernen. Die Lehre aus der deutschen Einheit: Nur ein freiheitliches Europa kann gelingen.