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Samstag, 24. September 2022

Deutschland im globalen Wettbewerb: Sichert uns die Politik den Abstiegsplatz?

Global Player Deutschland: Gewinner der wirtschaftlichen Globalisierung

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in Wohlstand und Sicherheit. Deutschland hat eine leistungsfähige Wirtschaft. Die Leistungsfähigkeit der Unternehmen hängt aber ab von unserem Zugang zu den Weltmärkten. Denn einerseits kaufen wir in großem Stil Waren im Ausland. Nicht nur Konsumgüter (unter 20% unserer Importe), sondern auch industrierelevante Güter wie Energieträge (etwa 6% der deutschen Importe), Zulieferprodukte (rund 30%) und Investitionsgüter (über 30%) beziehen wir aus anderen Ländern. Ohne Lieferungen aus dem Ausland wäre keine wettbewerbsfähige Industrieproduktion in Deutschland möglich. Insgesamt kauften wir 2021 Waren im Wert von 1,2 Billion Euro im Ausland. Im Gegenzug ist Deutschland nach China und den USA die weltweit drittgrößte Exportnation. 2021 haben unseren Ausfuhren Einnahmen in Höhe von 1,4 Billionen Euro generiert – das sicherte die Nettoeinkommen von etwa 30 Millionen deutschen Haushalten. Tausende Frachtcontainer in deutschen Häfen stehen augenfällig für unsere Rolle als Global Player.

Sonntag, 3. Oktober 2021

Einigkeit und Recht und Freiheit und die Macht des Menschen

Brandenburger Tor: Wahrzeichen der Wiedervereinigung.
®  Thomas Wolf foto-tw.de

»Lass die Menschen nicht zu mächtig werden!«
Psalm 9,20

Schon häufig wollten die Menschen, besoffen von ihrer eigenen Schaffenskraft und Macht, über den Himmel hinaus wachsen. Schon in der ganz frühen Geschichte. In Babylon wollte man einen Turm zum Himmel bauen und sich in der Welt einen großen Namen machen. Doch die Menschen mussten den Zorn Gottes zu spüren bekommen und erfahren, dass selbst die größten Leistungen keinen Bestand haben ohne den Segen dessen, der das Universum erschaffen hat. 

Seit dieser Zeit hat sich Gott nicht verändert. Immer wieder wollten die Menschen über Gott hinaus wachsen. Im Nationalsozialismums setzte man beim Streben nach Macht auf die Kraft des deutschen Volkes - um sich erst in den Trümmern wieder an die Kraft Gottes zu erinnern. Oder im real existierenden Sozialismus. In der neuen Weltordnng sollte Gott keine Rolle spielen. Religion, Familie und Privateigentum mussten der Gestaltungsmacht des Menschen weichen. Es war kein Zufall, dass der Widerspruch gegen die herrschende Ordnung maßgeblich von den Kirchen ausging. Mit dem Fall der Mauer 1989 und der Wiedervereinigung 1990 fand dieser Spuk auf deutschem Boden ein jähes Ende.

Die deutsche Einheit ist ein Tag der Dankbarkeit. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland sind ein hohes Gut und ein großer Segen für unser deutsches Vaterland. Aber diese Einheit ist auch eine strenge Mahnung für unsere Zukunft, Schaffenskraft und Gestaltungsmacht nicht selbstgefällig und ohne Bezug auf Gott einzusetzen. Gott wird darauf achten, dass wir Menschen nicht zu mächtig werden. Aber Gott ist eine feste Burg für die Völker, die auf ihn vertrauen, auch in den Stürmen der Globalisierung und des globalen Sytemwettbewerbs. Ich wünsche uns allen zum heutigen Nationalfeiertag Einigkeit und Recht und Freiheit, aber vor allem den Segen Gottes für Deutschland. 

Samstag, 10. April 2021

Freiheit in Deutschland: Über die Kraft des Föderalismus

Die Idee der Freiheit hat es schwer in Deutschland. Zu dieser Überzeugung könnte man kommen, wenn man die jüngere Geschichte seit der Zeit Bismarcks betrachtet. Doch das Bild von einem freiheitsfeindlichen Deutschland kann nur haben, wer das neueste Buch von Gerd Habermann noch nicht gelesen hat. Denn Habermann zeigt die Geschichte eines traditionell föderalen Deutschlands. Ein Land, in dem der Wettbewerb der vielen politischen Untergliederungen über Jahrhunderte hinweg kulturelle Vielfalt, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Innovation hervorbrachte. Dieses bunte, offene und freundliche Deutschland trägt die Freiheit in seinen Genen.

Montag, 23. Dezember 2019

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2019

Im Frühling war‘s, der Krokus spross,
als der Minister visionäre Zeilen goss:
Industrie müsse man strategisch denken,
ihr Geschick bis 2030 lenken.



Montag, 25. März 2019

Oben und unten: Journalistischer Dialog über Missstände in Deutschland

Unter dem Titel »Oben und unten. Abstieg, Armut, Ausländer - was Deutschland spaltet« haben Nikolaus Blome und Jakob Augstein in Buchform ein Protokoll von Zwiegespräche vorgelegt. Die Fragestellung der beiden Top-Journalisten ist aktuell und wichtig. Das gewählte Format wird der Brisanz der der aufgegriffenen Themen jedoch nicht gerecht.

»Oben und unten« ist ein in Buchdeckel gebundenes Protokoll von Gesprächen des liberal-konservativen BILD-Redakteurs Nikolaus Blome mit dem links-liberalen Verleger Jakob Augstein. In jedem Abschnitt findet sich zusätzlich ein Interview der beiden mit einem weiteren Gesprächspartner. Die Unterredungen drehen sich weitgehend um herrschende Missstände in Deutschland, als Dreh- und Angelpunkt stellt sich der anhaltende Zuspruch der Alternative für Deutschland als Sammelbewegung eines anhaltenden Protests heraus.

Sonntag, 24. Februar 2019

Schweizer Außensicht auf Wahn und Sinn des Brexit

Gerald Hosp zum Brexit
Als Abschluss seiner Korrespondententätigkeit in London für die Neue Züricher Zeitung legte Gerald Hosp im Oktober 2018 sein Buch "Brexit: zwischen Wahn und Sinn. Eine Klippe für Großbritannien und Europa" vor. In dem Buch skizziert der Eidgenosse, wie es zum Brexit kommen konnte, wie die Brexit-Verhandlungen verlaufen sind und wie das künftige Verhältnis des Inselstaates zur EU aussehen könnte.

Montag, 24. Dezember 2018

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2018

Die Weltwirtschaft, sind wir mal ehrlich,
die lebte dieses Jahr gefährlich.
Statt kühn mehr Offenheit zu wagen

musst‘ man sich mit Ängsten plagen.

Weihnachtskrippe am Flughafen Brüssel
Dezember 2018

Donnerstag, 30. August 2018

Rezension: »Die erschöpfte Globalisierung«

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands, hat zusammen mit den beiden IW-Referenten Matthias Diermeier und Henry Goecke eines der für mich wichtigsten Bücher dieses Jahres vorgelegt. In »Die erschöpfte Globalisierung. Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg«, das im Springer Fachmedien-Verlag erschienen ist, beschreiben die drei Autoren die historische Entwicklung, den aktuellen Stand und Perspektiven für den weiteren Fortgang der Globalisierung. Dem Käufer des Taschenbuchs stehen die 423 Seiten auch als PDF-Datei zur Verfügung, das Buch kann auch als eBook erworben werden.

Freitag, 8. März 2013

Mindestlohn ist Offenbarungseid der Wirtschaftspolitik

Auch die FDP flirtet mit dem Mindestlohn. Armutsbekämpfung ist das Ziel guter Wirtschaftspolitik. Einkommen müssen erhöht, Belastungen gesenkt werden. Der Mindestlohn trägt dazu nicht bei, sondern ist die Kapitulationserklärung der Wirtschaftspolitik.
 
Armutsminderung ist Aufgabe der Wirtschaftspolitik

Die Wirtschaftspolitik muß die materiellen Lebensbedingungen der Menschen sichern und verbessern. Sie steht vor der ständigen Herausforderung, Armut zu verhindert und zu mildern. Ziel muß es sein, die Kaufkraft der Menschen zu erhöhen. Im Zuge der Globalisierung ist das nicht einfacher geworden. Der wirtschaftliche und politische Aufstieg neuer Gestaltungsmächte macht uns zunehmend bewußt, dass ein Wachsen des Wohlstands auch im Westen kein Naturgesetz ist. Die Voraussetzungen für Wohlstand müsen immer wieder neu geschaffen werden, und das erfordert Realismus. Ideologie ist unangebracht.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2012


Der Motorblock der Weltwirtschaft
hat 2012 kaum Touren geschafft.
»Made in Germany« war dennoch gefragt,
wie vom BDI-Report vorhergesagt.

Sonntag, 5. Februar 2012

Geldpolitik ist Grundlage für Wohlstand


Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da. Die nachhaltige Geldpolitik der Bundesbank vor der Euroeinführung war eine Grundlage des Erfolgs. Inflation führt nicht zu Wachstum, sondern produziert Krisen. Die Geldvermehrung durch die EZB zerstört die Wurzeln unseres Erfolgs. Die geldpolitischen Weichen müssen wieder auf Stabilität, Nachhaltigkeit und Wachstum gestellt werden.

Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da

Heute wird Geld digital vermehrt
Beim Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 fürchteten viele Beobachter einen raschen Niedergang unserer exportorientierten Wirtschaft. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Im Gegenteil: Die deutsche Volkswirtschaft steht im Frühjahr 2012 sogar recht gut da, insbesondere im Vergleich mit anderen Industrieländern. Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist sehr hoch: Im Vergleich der 25 führenden Industrienationen konnte sich Deutschland im Verlauf der Krise aus dem Mittelfeld auf den vierten Platz vorarbeiten.[i] Die deutschen Exporte haben sich nach der Krise schnell wieder erholt. Im letzten Jahr ist die deutsche Produktion etwa doppelt so stark gewachsen wie die der Industrieländer insgesamt. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, ist auf einem vergleichbar guten Niveau.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Die Bombe tickt: Deutsche Staatsschulden auf Rekordniveau

Wie das Statistische Bundesamt heute gemeldet hat, war der deutsche Staat zum Ende des 3. Quartals 2011 mit rund 2,0 Billionen Euro verschuldet. Damit steht der Staat höher in der Kreide als jemals zuvor seit dem Bestehen der Bundesrepublik. Die Schuldenlast verteilt sich auf 1,3 Billionen Euro Schulden der Bundesregierung, 0,6 Billionen Schulden der Bundesländer und 0,1 Billionen Schulden der Kommunen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Liberalismus: Integrationsprogramm mit Tradition und Zukunft


Der Liberalismus kann verstanden werden als Integrationsprogramm. Integrationsfeinde sind Umverteilung und kulturelle Hochmut. Der Liberalismus hilft nicht nur bei der Lösung der Integrationsprobleme, sondern auch bei der Bewältigung der Globalisierung.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Kapitalismus und Globalisierung sind nicht das Problem, sondern die Lösung


Weltwirtschaft und Wirtschaftspolitik stehen vor großen Herausforderungen. Kapitalismus- und Globalisierungskritiker sehen die Lösung in der Abkehr von der Marktwirtschaft. Finanzmärkte, Standortwettbewerb und Freihandel werden als Feindbilder identifiziert. Die Probleme werden aber nicht durch eine Abkehr von Marktwirtschaft und Globalisierung gelöst, sondern durch ihre Verwirklichung.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Durch Freihandel zu Wohlstand, Frieden und einer gerechteren Globalisierung

Seit der Krise nimmt der Protektionismus weltweit zu. Freihandel schafft nicht nur Wohlstand, sondern er ermöglicht auch Frieden und die Schonung von Ressourcen. Und das nicht nur im Westen, sondern auch in Entwicklungsländern. Es geht um die "Soziale Frage" im globalen Maßstab. Für eine gerechte Globalisierung muß Freihandel weltweit verwirklicht werden.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Die deutsche Einheit als ordnungspolitische Lehre für Europa

Eine Nation braucht Gemeinsamkeiten der Bürger - aber auch Wettbewerb zwischen ihnen. Die deutsche Einigung war auch ein Ringen um friedlichen Wettbewerb. Zentralismus und Sozialismus sind Rückschritte auf diesem Weg zur Einheit. Europa muß von den deutschen Fehlentscheidungen lernen. Die Lehre aus der deutschen Einheit: Nur ein freiheitliches Europa kann gelingen.

Samstag, 10. September 2011

Der 11. September: Mahnmahl für den Liberalismus


Terror ist der größte Feind der Freiheit. Der Liberalismus ist die Friedensordnung für die Globalisierung. Freiheit muß verteidigt, aber auch beworben werden, auch daran soll uns der 11. September erinnern.

Sonntag, 4. September 2011

China - eine ordnungspolitische Herausforderung für Europa


Das Aufholen aufstrebender Schwellenländer schafft Wohlstand im Westen, kann aber auch zu Abhängigkeiten führen. Der Westen muß sich in der Globalisierung wirtschaftlich behaupten, wenn er seine Werte bewahren will. Daher muß eine europäische Ordnungspolitik politischen und wirtschaftlichen Wettbewerb kultivieren. Anderenfalls droht der Weg zur Knechtschaft.