Montag, 22. Dezember 2025

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2025

Die Volkswirtschaft, die schrumpft nicht mehr
und dennoch sind die Sorgen schwer. 
Die Dellen in der Konjunktur, 
waren die ein Warnschuss nur?

Wer Wachstumsboden will bereiten,
der muss Besinnung erst erstreiten. 
Muss erinnern an das Fundament
das Wohlstand einst dem Land geschenkt.

 



Dienstag, 24. Dezember 2024

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2024

 Die Volkswirtschaft ist angezählt,
Wachstumsziele haushoch verfehlt.
Ökonomen ereilt Totenbleiche
seh’n sie
globale BIP-Vergleiche.

Oft nur das Klagen übrigblieb
als Strophe für das
Kaufmannslied.
Sind doch nicht “
nur die Zahlen“ schlecht –
Firmen sterben, wirklich hart und echt.

Samstag, 2. März 2024

Walter Sprich: Vater, Eichstetter, Fernmelder und Ratgeber

Heute vor einm Jahr ist mein Vater, Walter Sprich, in Freiburg im Breisgau gestorben. Geboren wurde er am 13. Januar 1946, 77 Jahre früher, ebenfalls in Freiburg. Wie lebte er, wer war er - und was bleibt uns von ihm?

Geboren 1946 - eine Zeit des Umbruchs

1946 war eine andere Zeit, fast eine andere Epoche. Es war die Nachkriegszeit. Als mein Vater geboren wurde, lag das Ende des Zweiten Weltkriegs noch keine 12 Monate zurück.

Freitag, 22. Dezember 2023

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2023


In diesem Jahr die Wirtschaft litt,
bekam so manchen Hinterntritt.
Das Aus von dem Reaktorfeuer
im Frühjahr machte Strom recht teuer.

Inflation raubte Käuferkraft,
liegt bleiern auf der Volkswirtschaft.
Und Insolvenz, die explodiert –
nein halt – die Produktion nur kurz pausiert.

Samstag, 20. Mai 2023

Inflation: Ewiges Trauma oder heilbare Krankheit?

Die Inflation bewegt und gefährdet Deutschland

100 Jahre nach der Hyperinflation von 1923 fürchten sich die Deutschen wieder vor nichts mehr als vor der Inflation. Kein Phänomen unserer Zeit bereitet mehr Sorgenfalten, keine Entwicklung treibt den Menschen mehr Schweißperlen auf die Stirn. Anfang 2023 gaben 31 Prozent der befragten Deutschen an, sich persönlich am meisten vor der Inflation zu fürchten – erheblich mehr als vor Krieg (Platz 2 mit 25%) oder dem Klimawandel (Platz 3 mit 9%). Am stärksten beunruhigt die Inflation dabei die Generation der Verantwortungsträger (40 bis 49 Jahre), während sich vor Kriegen eher die ältere Generation (60 bis 69 Jahre) und vor dem Klimawandel vor allem die jüngere Generation (18 bis 29 Jahre) fürchtet. Am stärksten ausgeprägt ist die Angst vor der Geldentwertung bei den Geringverdienern mit einem schmalen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.000 Euro pro Monat. Die Ängste vor Krieg und Klimawandel sind am deutlichsten ausgeprägt bei wohlhabenderen Menschen mit einem Haushaltseinkommen ab 4.000 Euro pro Monat und erscheinen damit fast als Luxusprobleme (INSA-CONSULERE Januar 2023).

Samstag, 24. Dezember 2022

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2022

Bald nach dem letzten Jahresende
ereilte uns die Zeitenwende.
Sie machte klar (welch großer Mist):
Systemkonflikt auch militärisch ist.

Die Rüstungswende, die ist richtig,
denn Frieden und Freiheit sind sehr wichtig.
Doch sollen Europas Werte global besteh'n
auch eine Wirtschaftswende muss gescheh'n!
Wer würd' sich richten nach einem Land
das für Schulden, Mangel, gar Blackouts bekannt?


Donnerstag, 10. November 2022

Karl Sprich. Von einem, der sitzen blieb.

Karl Sprich
(*19.09.1907 †26.08.1958)

Mein Großvater Karl Sprich war keine Person des öffentlichen Lebens. Keiner, von dessen Leistungen etwas in der Zeitung stand. Und sicherlich auch kein Held. Dennoch werde ich meinen Kindern gerne von ihm erzählen. Davon, wie er sitzen blieb, als alle aufstanden. 

Mittwoch, 2. November 2022

Das Inflationsgespenst - wie uns Geld das Fürchten lehrt

Wenn Thomas Mayer ein Buch über die Weltgeschichte von Geld und Wert vorlegt, sollte man hellhörig werden. Denn der 1954 geborene Ökonom war in seinem Berufsleben stets dort zuhause, wo über Geld und Wert entschieden wird. Seine Laufbahn führt an die Orte, an denen Geldgeschichte geschrieben wird. Ob beim Internationalen Währungsfonds in New York, bei Godman Sachs in der Finanzmetropole London, bei der Deutschen Bank in Frankfurt oder bei Flossbach von Storch, einem der größten privaten Vermögensverwalter Deutschlands.

 

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Vom Pathos der Freiheit ohne Gott

1954 wurde in der CDU manches nicht nur klar gesehen, sondern auch klar gesagt:

"Das Wesentliche ist aber, dass es vom Geist der Französischen Revolution her keine Begrenzung dieser Freiheit durch eine über dem Menschen stehende absolute Größe gibt. Gott hat in diesem Weltbild keine Funktion. ... Der Hitlerstaat ist ebenso wie der Kommunismus ein legitimes Kind der Französischen Revolution, so sehr auch das Pathos der Freiheit gegen diese Erkenntnis stehen mag." 
(Starker Beifall.)
Dr. Hermann Ludwig Ehlers
Präsident des Deutschen Bundestages (1950-1954)
5. CDU-Bundesparteitag 1954

Diese Einsicht ist gerade heute wichtig. Persönliche Freiheit ist wichtig, gut und fruchtbar für unser Land. Aber wo sie Gott aus dem Blick verliert, wirkt sie verheerend.

 

Samstag, 24. September 2022

Deutschland im globalen Wettbewerb: Sichert uns die Politik den Abstiegsplatz?

Global Player Deutschland: Gewinner der wirtschaftlichen Globalisierung

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in Wohlstand und Sicherheit. Deutschland hat eine leistungsfähige Wirtschaft. Die Leistungsfähigkeit der Unternehmen hängt aber ab von unserem Zugang zu den Weltmärkten. Denn einerseits kaufen wir in großem Stil Waren im Ausland. Nicht nur Konsumgüter (unter 20% unserer Importe), sondern auch industrierelevante Güter wie Energieträge (etwa 6% der deutschen Importe), Zulieferprodukte (rund 30%) und Investitionsgüter (über 30%) beziehen wir aus anderen Ländern. Ohne Lieferungen aus dem Ausland wäre keine wettbewerbsfähige Industrieproduktion in Deutschland möglich. Insgesamt kauften wir 2021 Waren im Wert von 1,2 Billion Euro im Ausland. Im Gegenzug ist Deutschland nach China und den USA die weltweit drittgrößte Exportnation. 2021 haben unseren Ausfuhren Einnahmen in Höhe von 1,4 Billionen Euro generiert – das sicherte die Nettoeinkommen von etwa 30 Millionen deutschen Haushalten. Tausende Frachtcontainer in deutschen Häfen stehen augenfällig für unsere Rolle als Global Player.