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Samstag, 20. Mai 2023

Inflation: Ewiges Trauma oder heilbare Krankheit?

Die Inflation bewegt und gefährdet Deutschland

100 Jahre nach der Hyperinflation von 1923 fürchten sich die Deutschen wieder vor nichts mehr als vor der Inflation. Kein Phänomen unserer Zeit bereitet mehr Sorgenfalten, keine Entwicklung treibt den Menschen mehr Schweißperlen auf die Stirn. Anfang 2023 gaben 31 Prozent der befragten Deutschen an, sich persönlich am meisten vor der Inflation zu fürchten – erheblich mehr als vor Krieg (Platz 2 mit 25%) oder dem Klimawandel (Platz 3 mit 9%). Am stärksten beunruhigt die Inflation dabei die Generation der Verantwortungsträger (40 bis 49 Jahre), während sich vor Kriegen eher die ältere Generation (60 bis 69 Jahre) und vor dem Klimawandel vor allem die jüngere Generation (18 bis 29 Jahre) fürchtet. Am stärksten ausgeprägt ist die Angst vor der Geldentwertung bei den Geringverdienern mit einem schmalen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.000 Euro pro Monat. Die Ängste vor Krieg und Klimawandel sind am deutlichsten ausgeprägt bei wohlhabenderen Menschen mit einem Haushaltseinkommen ab 4.000 Euro pro Monat und erscheinen damit fast als Luxusprobleme (INSA-CONSULERE Januar 2023).

Donnerstag, 29. Juli 2021

Ordnungspolitik der Bibel gilt auch im globalen Systemwettbewerb

Der Staat setzt die Regeln für die Wirtschaft, greift aber selbst nicht in das Wirtschaftsgeschehen ein. Außerdem behindert er die Bürger nicht durch übermäßige Steuerlast. Das klingt nach ordnungspolitischen Prinzipien à la Walter Eucken oder Friedrich August von Hayek. Doch im Grundsatz sind diese Leitlinien für eine prosperierende Wirtschaft keine Erfindungen von neoliberale Denkern des 20. Jahrhunderts, sondern biblische Prinzipien. So heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch das Recht bewahrt ein König sein Land,
durch hohe Steuern richtet er es zugrunde.“
(Sprüche 29,4)
Auch heute tut die Politik gut daran, sich an die reine Lehre der Ordnungspolitik zu halten. Niedrige Steuern und ein schlanker Staat, der sich auf Recht und Gesetz fokussiert, bewahren ein Land. Nicht nur zu biblischer Zeit und nicht nur im Wirtschaftswunder, sondern auch in Zeiten des globalen Systemwettbewerbs mit anderen Wirtschaftsordnungen.

Dienstag, 23. Juni 2015

Mut zur Wahrheit!

Friedrich August von Hayek: Im Feuerofen der
Gleichschaltung gehärtete Wissenschaft
Persönliche Bemerkungen zu  meiner Unterschrift unter den offenen Brief der Mitglieder der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft e. V. vom 20. Juni 2015.

Mittwoch, 27. März 2013

Freiheit statt Kapitalismus? Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft

Sahra Wagenknecht und
der Weg zur Knechtschaft

Kurzbesprechung von Sahra Wagenknecht: "Freiheit statt Kapitalismus" (Eichborn Verlag), 365 S.

Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.

Donnerstag, 16. Februar 2012

CSR unterwandert Privateigentum und Freiheit


Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand. CSR ist modern in Wissenschaft und Wirtschaft, CSR-Politik nimmt Fahrt auf. Überzogene Regulierung und Mitbestimmung unterwandern Eigentum.

Privateigentum ist legitim und eine Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand

"Du sollst nicht stehlen."
Eigentumsschutz ist ein Menschenrecht. Schon die Bibel beschreibt Eigentum als Prinzip einer gerechten Ordnung. So heißt es im siebten Gebot unmissverständlich "Du sollst nicht stehlen."[i] Auch das zehnte Gebot grenzt Verantwortungsbereiche ab: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus; du sollst nicht begehren deines nächsten Frau noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat."[ii]. Auch für den Liberalismus ist Eigentum ein zentraler Begriff. So hat der liberale Denker Ludwig von Mises festgestellt: "Das Programm des Liberalismus hätte also, in ein einziges Wort zusammengefaßt, zu lauten: E i g e n t u m."[iii]


Sonntag, 5. Februar 2012

Geldpolitik ist Grundlage für Wohlstand


Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da. Die nachhaltige Geldpolitik der Bundesbank vor der Euroeinführung war eine Grundlage des Erfolgs. Inflation führt nicht zu Wachstum, sondern produziert Krisen. Die Geldvermehrung durch die EZB zerstört die Wurzeln unseres Erfolgs. Die geldpolitischen Weichen müssen wieder auf Stabilität, Nachhaltigkeit und Wachstum gestellt werden.

Deutschland steht nach der Krise wirtschaftlich gut da

Heute wird Geld digital vermehrt
Beim Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 fürchteten viele Beobachter einen raschen Niedergang unserer exportorientierten Wirtschaft. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Im Gegenteil: Die deutsche Volkswirtschaft steht im Frühjahr 2012 sogar recht gut da, insbesondere im Vergleich mit anderen Industrieländern. Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist sehr hoch: Im Vergleich der 25 führenden Industrienationen konnte sich Deutschland im Verlauf der Krise aus dem Mittelfeld auf den vierten Platz vorarbeiten.[i] Die deutschen Exporte haben sich nach der Krise schnell wieder erholt. Im letzten Jahr ist die deutsche Produktion etwa doppelt so stark gewachsen wie die der Industrieländer insgesamt. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, ist auf einem vergleichbar guten Niveau.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Die Bombe tickt: Deutsche Staatsschulden auf Rekordniveau

Wie das Statistische Bundesamt heute gemeldet hat, war der deutsche Staat zum Ende des 3. Quartals 2011 mit rund 2,0 Billionen Euro verschuldet. Damit steht der Staat höher in der Kreide als jemals zuvor seit dem Bestehen der Bundesrepublik. Die Schuldenlast verteilt sich auf 1,3 Billionen Euro Schulden der Bundesregierung, 0,6 Billionen Schulden der Bundesländer und 0,1 Billionen Schulden der Kommunen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Durch Freihandel zu Wohlstand, Frieden und einer gerechteren Globalisierung

Seit der Krise nimmt der Protektionismus weltweit zu. Freihandel schafft nicht nur Wohlstand, sondern er ermöglicht auch Frieden und die Schonung von Ressourcen. Und das nicht nur im Westen, sondern auch in Entwicklungsländern. Es geht um die "Soziale Frage" im globalen Maßstab. Für eine gerechte Globalisierung muß Freihandel weltweit verwirklicht werden.