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Montag, 22. Dezember 2025

Ordnungspolitischer Weihnachtsgruß 2025

Die Volkswirtschaft, die schrumpft nicht mehr
und dennoch sind die Sorgen schwer. 
Die Dellen in der Konjunktur, 
waren die ein Warnschuss nur?

Wer Wachstumsboden will bereiten,
der muss Besinnung erst erstreiten. 
Muss erinnern an das Fundament
das Wohlstand einst dem Land geschenkt.

 



Donnerstag, 26. November 2015

Bismarck und Wilhelm I. über Glauben, Sünde und Jesus

Bismarck und Wilhelm I.
Otto von Bismarck im Gespräch mit dem späteren Kaiser Wilhelm I. 1853:

Bismarck: ›Was denken Ew. K.H. sich unter einem Pietisten?‹ 

König: ›Einen Menschen, der in der Religion heuchelt, um Karriere zu machen.‹

Bismarck: ›… Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter einem Pietisten etwas andres,

Donnerstag, 3. September 2015

Gesprächsabend bei der Hayek-Gesellschaft: »Liberalismus, Konservatismus und Hayek«

Am Mittwoch, den 2. September 2015 begannen zum Ende der Sommerpause wieder Vortragsabende der Friedrich August v. Hayek-Gesellschaft e. V. im Hayek-Club-Büro in Berlin. Das Thema dieses ersten Vortrags war »Liberalismus, Konservatismus und Hayek«. 

Friedrich August von Hayek.
Politisch liberal. Wertekonservativ.
Vortragender des Abends war Prof. Dr. Gerd Habermann, Sekretär der Hayek-Gesellschaft. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der viele Teilnehmer ihre Mitgliedschaft in der FDP anführten, ging Herr Habermann auf das Verhältnis von Liberalismus und Konservatismus ein. Während der Liberalismus französischer Prägung an die Konstruierbarkeit gesellschaftlicher Strukturen glaube, betrachte der Liberalismus angelsächsischer Prägung Institutionen, Werte und Sitten als Träger von historisch konserviertem Wissen. Habermann beschrieb Strukturkonservatismus als eine Haltung der Selbstverteidigung bestehender Einrichtungen auch mit gewaltsamen Mitteln.

Samstag, 4. April 2015

Hayek: Hirnforschung für eine freie Gesellschaft

Die Basis der Freiheit ist ein realistisches Menschenbild
Friedrich August von Hayek -
einer der bedeutendsten Denker des Liberalismus

Für Liberale ist der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek einer der bedeutendsten Denker des Liberalismus. Weniger bekannt sind seine Leistungen auf dem Gebiet der Theoretischen Psychologie und der Erkenntnistheorie. Seine Überlegungen auf diesem Gebiet brachte er 1952 in „The Sensory Order – An Inquiry into the Foundations of Theoretical Psychology“ zu Papier. Darin beschreibt er die Funktionsweise des Gehirns. Diese Arbeiten sind ein Fundament seines ökonomischen und politischen Denkens. In „Economics and Knowledge“ zeigt er, wie sich ein wirtschaftliches Gleichgewicht auf Märkten durch Lernprozesse der Marktteilnehmer einstellt. In „The Use of Knowledge in Society“ beschreibt er, dass eine Wirtschaftsordnung nur nützlich ist, wenn sie das verstreute Wissen der Bürger nutzbar machen kann. Das Wissensproblem stand auch im Mittelpunkt seiner Nobelpreisrede mit dem Titel „Die Anmaßung von Wissen“.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine freie Welt braucht einen kulturellen Liberalismus

Der aktuelle Beschneidungsfall ist nur eines von vielen aktuellen Bespiel für einen scheinbaren Konflikt zwischen Religion und liberalem Rechtsstaat. Freiheit bedeutet aber auch, bestimmte Freiheitsrechte aus Glaubensgründen nicht nutzen zu wollen. Notwendig ist nicht ein Kulturkampf, sondern ein „Kulturellen Liberalismus“, der die Vielfalt der Glaubensüberzeugungen anerkennt und schützt.

Das Landgericht Köln hat am 7. Mai 2012 in zweiter Instanz die Beschneidung eines vierjährigen Jungen aus religiösen Gründen als eine Körperverletzung und damit für strafbar erklärt (Az. 151 Ns 169/11). Im Judentum gilt die Beschneidung neugeborener Jungen im Alter von acht Tagen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen. So heißt es in 1. Mose 17,10f: „Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.“ In der Öffentlichkeit entbrannte eine Debatte über die Abwägung zwischen Religionsfreiheit und anderen Rechtsgütern in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Neben dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime reagierten auch die großen Kirchenorganisationen mit Empörung. Darf ein freiheitlicher Staat das Recht auf Religionsfreiheit oder die Ausübung religiöser Gepflogenheiten einschränken? Der oben erwähnte Fall ist aber nur eines von vielen aktuellen Beispielen für religiös motivierte Handlungs- und Denkweisen, die zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und der Migrationsbewegungen werden solche Debatten aber wohl immer häufiger auftreten, da unterschiedliche Kulturen immer näher zusammen rücken. Die Errungenschaften des modernen, demokratischen Rechtsstaats erscheinen dabei in einem Spannungsverhältnis zu Glauben und Tradition. Extreme Beispiele auf diesem Feld sind sicher Ehrenmorde und Zwangsehen.  Aber auch das Schächten von Tieren oder die Abwehrhaltung religiöser Gruppen gegen Evolutions- oder Sportunterricht fallen in diese Kategorie. Europaweit ist ein Streit um das Tragen von Kopftüchern entbrannt. Auch religiöse Sichtweisen werden zunehmend kritisiert, etwa Denkweisen zu Homosexualität, zu Kindererziehung oder zur Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft können hier eingeordnet werden. Auch der aktuelle „Kulturkampf“ um das Betreuungsgeld veranschaulicht den Konflikt

Sonntag, 19. Februar 2012

Das Kamel und das Nadelöhr: Ist das Christentum gegen die Marktwirtschaft?


Bibelstellen wie die vom reichen Jüngling kritisieren scheinbar Eigentum und wirtschaftlichen Erfolg. Andererseits fordert die Bibel zu Tüchtigkeit auf. Es kommt darauf an, Bibelstellen in ihrem Zusammenhang zu verstehen. Das Neue Testament ist keine Sozialordnung, aber sie zeigt auf, dass der Sinn des Lebens nicht im wirtschaftlichen Erfolg liegt.

Jesus, die Bibel und das Eigentum

Der reiche Jüngling geht betrübt über die Worte Jesu davon
Gewinnstreben, Unternehmertum und Privateigentum sind unvereinbar mit dem Christentum. Jesus selbst war ein mittelloser Wanderprediger und predigte den Verzicht auf Reichtum. Die ersten Christen verkauften alles, was sie hatten. So ist es von Liberalen und Sozialisten manchmal zu hören, wenn es um das Christentum geht. Und tatsächlich ist es erstaunlich, wie oft die Bibel und Jesus von Geld sprechen, häufig mit einem warnenden Unterton. Aus liberaler Sicht könnte deshalb das Christentum kritisch betrachtet werden, aus christlicher Sicht gerät der Kapitalismus unter Verdacht. Andererseits sind sowohl Liberalismus, Demokratie und Kapitalismus im christlichen Abendland entstanden, die Idee des Privateigentums ist nirgends stärker verwirklicht als in der westlichen Welt. Und wie kommt es, dass sich so viele marktwirtschaftliche und liberale Denker zum Christentum bekannten? Und warum sind viele exponierte Christen gleichzeitig erfolgreiche Unternehmer oder treten für die Marktwirtschaft ein? Zeigt sich hier die Verlogenheit des Christentums?

Sonntag, 25. September 2011

Die freiheitliche Botschaft des Papstes an den Deutschen Bundestag


Politiker haben die Aufgabe, Gut und Böse zu unterscheiden. Das Christentum ist kein politisches System. Positivismus gefährdet die "Ökologie des Menschen" und die liberale Gesellschaftsordnung. Die Werte der Freiheit sind Gottglauben, Vernunft und Rechtsdenken.

Samstag, 10. September 2011

Der 11. September: Mahnmahl für den Liberalismus


Terror ist der größte Feind der Freiheit. Der Liberalismus ist die Friedensordnung für die Globalisierung. Freiheit muß verteidigt, aber auch beworben werden, auch daran soll uns der 11. September erinnern.

Montag, 22. August 2011

Kapitalismus und Christentum. Mit Jesus durch die Globalisierung und weiter


Die Mormonen scheinen nach einem aktuellen FAZ-Artikel die Herausforderungen der Globalisierung gut zu meistern. Aber auch das "traditionelle Christentum" hilft dem Menschen bei der Bewältigung von Veränderungen. Notwendig ist aber eine Hinwendung zum Kern des Glaubens.
 

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Biblische Schöpfungslehre und Liberalismus


Glauben kann weder aufgezwungen noch verboten werden. Und so setzten sich Vordenker des Liberalismus leidenschaftlich auch für die Religionsfreiheit ein. Andererseits gibt es, gerade von Freunden der Freiheit, Vorbehalte gegenüber religiösen Fundamentalismus. Im Kreuzfeuer der Kritik steht hier auch der „Kreationismus“, also die biblische Schöpfungslehre.