Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands, hat zusammen mit den beiden IW-Referenten Matthias Diermeier und Henry Goecke eines der für mich wichtigsten Bücher dieses Jahres vorgelegt. In »Die erschöpfte Globalisierung. Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg«, das im Springer Fachmedien-Verlag erschienen ist, beschreiben die drei Autoren die historische Entwicklung, den aktuellen Stand und Perspektiven für den weiteren Fortgang der Globalisierung. Dem Käufer des Taschenbuchs stehen die 423 Seiten auch als PDF-Datei zur Verfügung, das Buch kann auch als eBook erworben werden.
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Donnerstag, 30. August 2018
Freitag, 23. Dezember 2016
Tradition und Liberalismus in der Globalisierung
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| F. A. von Hayek: »rules as tools« |
Müssen die alten Zöpfe ab?
Freiheitsfreunde hassen Zwang. Auch den Zwang durch traditionelle Bindungen. Denn wahre Freiheit, das ist die Abwesenheit von Zwang. In dieser Sichtweise erscheinen Traditionen als Einschränkung oder sogar als Zwang. Das Ablegen alter Zöpfe kommt also einem Befreiungsschlag gleich, sollte man meinen.Dienstag, 23. Juni 2015
Mut zur Wahrheit!
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| Friedrich August von Hayek: Im Feuerofen der Gleichschaltung gehärtete Wissenschaft |
Mittwoch, 27. März 2013
Freiheit statt Kapitalismus? Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft
| Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft |
Kurzbesprechung von Sahra Wagenknecht: "Freiheit statt Kapitalismus" (Eichborn Verlag), 365 S.
Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.
Samstag, 17. Dezember 2011
Interview zur Erkenntnistheorie Hayeks mit Michael Blume
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| Sprich, Christoph (2008) |
Zunächst erscheinen die Fragen, die Blume an mich hatte (hier nur ein Auszug):
1. Dr. Sprich, in Ihrer meines Erachtens hervorragenden Dissertation setzen Sie sich mit den Rationalitätsannahmen der Homo oeconomicus-Ökonomen und der evolutionären Alternative von Friedrich August von Hayek auseinander. Könnten Sie uns den Rationalitätsbegriff der Homo oeconomicus-Modelle kurz umreißen?
Ökonomen wollen begreifen, wie Volkswirtschaften funktionieren, und sie wollen etwas darüber aussagen, wie sie funktionieren. Dazu stellen sie sich zunächst vor, wie sich einzelne Menschen in bestimmten Situationen verhalten. Auf dieser Grundlage werden dann Theorien über ganze Volkswirtschaften gebildet. Der Ökonom muss also etwas über das Verhalten von Menschen aussagen können, und das ist bekanntlich keine einfache Sache. Denn jeder Mensch ist für sich genommen ein sehr komplexes System. Eine Volkswirtschaft besteht aus vielen Menschen, dadurch wird die Komplexität noch größer.
Montag, 10. Oktober 2011
Rezension meiner Doktorarbeit von Michael Blume auf SciLogs.de
Der Religionswissenschaftler Michael Blume hat meine Doktorarbeit auf dem Wissenschaftsblog SciLogs (Verlag Spektrum der Wissenschaft) rezensiert. Über das Feedback zu der Arbeit "Hayeks Kritik an der Rationalitätsannahme und seine alternative Konzeption" habe ich mich sehr gefreut.
Freitag, 7. August 2009
Der unbekannte Hayek: der Erkenntnistheoretiker
Das Wissensproblem ist das große Thema im Lebenswerk von Friedrich August von Hayek. Als Ökonom ging es ihm nicht darum, wie fiktive Akteure auf fiktiven Gütermärkten die Allokation verbessern können.
Hayek setzte sich vielmehr mit der Frage auseinander, welche Ordnungsbedingungen den Menschen die bestmögliche Nutzung ihres Wissens und Könnens ermöglichen. Die wissensorientierte Betrachtung ordnungs- und sozialpolitischer Fragestellungen zieht sich durch sein gesamtes Lebenswerk. Seine erkenntniszentrierte Herangehensweise erklärt sich dabei vor allem aus der intensiven Beschäftigung mit erkenntnistheoretischen und psychologischen Fragestellungen zu Beginn seiner akademischen Laufbahn. Dieser „frühe Hayek“ ist vergleichsweise unbekannt.
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