Donnerstag, 23. Dezember 2021

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2021

 Wo Hand in Hand wird Wert geschafft
entfaltet sich viel Schaffenskraft.

Was Menschen eint, ist daher richtig
und Trennendes stört ganz gewichtig.
 

Globalisieren ist darum schlau
und nicht der Handelsmauerbau.

Doch dass Handel Wohlstand bringt -
dies Argument kaum mehr gewinnt.

 

Sonntag, 3. Oktober 2021

Einigkeit und Recht und Freiheit und die Macht des Menschen

Brandenburger Tor: Wahrzeichen der Wiedervereinigung.
®  Thomas Wolf foto-tw.de

»Lass die Menschen nicht zu mächtig werden!«
Psalm 9,20

Schon häufig wollten die Menschen, besoffen von ihrer eigenen Schaffenskraft und Macht, über den Himmel hinaus wachsen. Schon in der ganz frühen Geschichte. In Babylon wollte man einen Turm zum Himmel bauen und sich in der Welt einen großen Namen machen. Doch die Menschen mussten den Zorn Gottes zu spüren bekommen und erfahren, dass selbst die größten Leistungen keinen Bestand haben ohne den Segen dessen, der das Universum erschaffen hat. 

Seit dieser Zeit hat sich Gott nicht verändert. Immer wieder wollten die Menschen über Gott hinaus wachsen. Im Nationalsozialismums setzte man beim Streben nach Macht auf die Kraft des deutschen Volkes - um sich erst in den Trümmern wieder an die Kraft Gottes zu erinnern. Oder im real existierenden Sozialismus. In der neuen Weltordnng sollte Gott keine Rolle spielen. Religion, Familie und Privateigentum mussten der Gestaltungsmacht des Menschen weichen. Es war kein Zufall, dass der Widerspruch gegen die herrschende Ordnung maßgeblich von den Kirchen ausging. Mit dem Fall der Mauer 1989 und der Wiedervereinigung 1990 fand dieser Spuk auf deutschem Boden ein jähes Ende.

Die deutsche Einheit ist ein Tag der Dankbarkeit. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland sind ein hohes Gut und ein großer Segen für unser deutsches Vaterland. Aber diese Einheit ist auch eine strenge Mahnung für unsere Zukunft, Schaffenskraft und Gestaltungsmacht nicht selbstgefällig und ohne Bezug auf Gott einzusetzen. Gott wird darauf achten, dass wir Menschen nicht zu mächtig werden. Aber Gott ist eine feste Burg für die Völker, die auf ihn vertrauen, auch in den Stürmen der Globalisierung und des globalen Sytemwettbewerbs. Ich wünsche uns allen zum heutigen Nationalfeiertag Einigkeit und Recht und Freiheit, aber vor allem den Segen Gottes für Deutschland. 

Donnerstag, 29. Juli 2021

Ordnungspolitik der Bibel gilt auch im globalen Systemwettbewerb

Der Staat setzt die Regeln für die Wirtschaft, greift aber selbst nicht in das Wirtschaftsgeschehen ein. Außerdem behindert er die Bürger nicht durch übermäßige Steuerlast. Das klingt nach ordnungspolitischen Prinzipien à la Walter Eucken oder Friedrich August von Hayek. Doch im Grundsatz sind diese Leitlinien für eine prosperierende Wirtschaft keine Erfindungen von neoliberale Denkern des 20. Jahrhunderts, sondern biblische Prinzipien. So heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch das Recht bewahrt ein König sein Land,
durch hohe Steuern richtet er es zugrunde.“
(Sprüche 29,4)
Auch heute tut die Politik gut daran, sich an die reine Lehre der Ordnungspolitik zu halten. Niedrige Steuern und ein schlanker Staat, der sich auf Recht und Gesetz fokussiert, bewahren ein Land. Nicht nur zu biblischer Zeit und nicht nur im Wirtschaftswunder, sondern auch in Zeiten des globalen Systemwettbewerbs mit anderen Wirtschaftsordnungen.

Samstag, 10. April 2021

Freiheit in Deutschland: Über die Kraft des Föderalismus

Die Idee der Freiheit hat es schwer in Deutschland. Zu dieser Überzeugung könnte man kommen, wenn man die jüngere Geschichte seit der Zeit Bismarcks betrachtet. Doch das Bild von einem freiheitsfeindlichen Deutschland kann nur haben, wer das neueste Buch von Gerd Habermann noch nicht gelesen hat. Denn Habermann zeigt die Geschichte eines traditionell föderalen Deutschlands. Ein Land, in dem der Wettbewerb der vielen politischen Untergliederungen über Jahrhunderte hinweg kulturelle Vielfalt, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Innovation hervorbrachte. Dieses bunte, offene und freundliche Deutschland trägt die Freiheit in seinen Genen.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2020

Das Außenwirtschaftsjahr begann
mit schlechter Botschaft aus Wuhan:
Ein neuer Virus, nur ganz klein,
drückt Chinas Wirtschaft, wie gemein.
Doch ach, man verstand schon bald:
SARS macht nicht an der Grenze halt.
Denn die globalisierte Welt
bringt nicht nur das, was uns gefällt.

 

Dienstag, 2. Juni 2020

Ich, Du und XING - und weltanschauliche Überheblichkeiten

Diskussion zum Zwangs-"Du" bei XING:
Bei LinkedIn technisch möglich
Ich bin ja gerne auf Du, mit vielen, oft nach kurzer Zeit, gerne auch mit Frau Dr. Sabrina Zeplin, Geschäftsführerin der XING GmbH & Co. KG. Was mich aber daran ärgert, wenn ich von XING zwangsweise geduzt werden: Ich bin jetzt seit 14 Jahren dieses Netzwerks. Als digitale Visitenkartenbox ganz OK, unkreativ, verstaubt, unpraktisch, aber gut gefüllt. Und seit bestimmt zehn Jahren wundere ich mich darüber, wie viele Entwicklungen ein soziales Netzwerk eigentlich verschlafen kann. Letztes Jahr hat es mir gereicht und ich habe Premium gekündigt.

Und nun endlich kommt XING mit einer Innovation um die Ecke - und dann sowas.

Montag, 23. Dezember 2019

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2019

Im Frühling war‘s, der Krokus spross,
als der Minister visionäre Zeilen goss:
Industrie müsse man strategisch denken,
ihr Geschick bis 2030 lenken.



Montag, 25. März 2019

Oben und unten: Journalistischer Dialog über Missstände in Deutschland

Unter dem Titel »Oben und unten. Abstieg, Armut, Ausländer - was Deutschland spaltet« haben Nikolaus Blome und Jakob Augstein in Buchform ein Protokoll von Zwiegespräche vorgelegt. Die Fragestellung der beiden Top-Journalisten ist aktuell und wichtig. Das gewählte Format wird der Brisanz der der aufgegriffenen Themen jedoch nicht gerecht.

»Oben und unten« ist ein in Buchdeckel gebundenes Protokoll von Gesprächen des liberal-konservativen BILD-Redakteurs Nikolaus Blome mit dem links-liberalen Verleger Jakob Augstein. In jedem Abschnitt findet sich zusätzlich ein Interview der beiden mit einem weiteren Gesprächspartner. Die Unterredungen drehen sich weitgehend um herrschende Missstände in Deutschland, als Dreh- und Angelpunkt stellt sich der anhaltende Zuspruch der Alternative für Deutschland als Sammelbewegung eines anhaltenden Protests heraus.

Sonntag, 24. Februar 2019

Schweizer Außensicht auf Wahn und Sinn des Brexit

Gerald Hosp zum Brexit
Als Abschluss seiner Korrespondententätigkeit in London für die Neue Züricher Zeitung legte Gerald Hosp im Oktober 2018 sein Buch "Brexit: zwischen Wahn und Sinn. Eine Klippe für Großbritannien und Europa" vor. In dem Buch skizziert der Eidgenosse, wie es zum Brexit kommen konnte, wie die Brexit-Verhandlungen verlaufen sind und wie das künftige Verhältnis des Inselstaates zur EU aussehen könnte.

Montag, 24. Dezember 2018

Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2018

Die Weltwirtschaft, sind wir mal ehrlich,
die lebte dieses Jahr gefährlich.
Statt kühn mehr Offenheit zu wagen

musst‘ man sich mit Ängsten plagen.

Weihnachtskrippe am Flughafen Brüssel
Dezember 2018