Immer weniger Menschen leben in Familien. Früher war Familie der Ort sozialer Sicherheit, diese Funktion hat der Wohlfahrtsstaat eingenommen. Durch Verschuldung und demographischen Wandel wird der Staat zunehmend handlungsunfähgig. Der Weg zu einem nachhaltigen Staat führt nur über die Stärkung der Familie.
Noch im Jahr Im Jahr 1996 lebten 57 Prozent der Deutschen in Familien. Im Jahr 2011 waren es nicht mal mehr die Hälfte (49 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt anläßlich des Familientages am 15. Mai mit. Besonders dramatisch fiel der Rückgang in diesen 15 Jahren in Ostdeutschland aus (-15 Prozentpunkte), aber auch im Westen schreitet die Vereinsamung voran (-5 Prozentpunkte).
Dr. Christoph Sprich
Privater Blog von Christoph Sprich.
Montag, 20. Mai 2013
Mittwoch, 27. März 2013
Freiheit statt Kapitalismus? Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft
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| Sahra Wagenknecht und der Weg zur Knechtschaft |
Kurzbesprechung von Sahra Wagenknecht: "Freiheit statt Kapitalismus" (Eichborn Verlag), 365 S.
Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.
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Freitag, 8. März 2013
Mindestlohn ist Offenbarungseid der Wirtschaftspolitik
Auch die FDP flirtet mit dem Mindestlohn. Armutsbekämpfung ist das Ziel guter Wirtschaftspolitik. Einkommen müssen erhöht, Belastungen gesenkt werden. Der Mindestlohn trägt dazu nicht bei, sondern ist die Kapitulationserklärung der Wirtschaftspolitik.
Armutsminderung ist Aufgabe der Wirtschaftspolitik
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Donnerstag, 28. Februar 2013
Ratzingers Lektionen für einen Nichtkatholiken
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| »Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!« (Johannes 20,29) |
und das Gute behaltet.«
(1. Thessalonicher 5,20)
Ich bin weder Mitglied noch Anhänger der römisch-katholischen Kirche. Ich bin in gar keiner Kirchenorganisation Mitglied, auch bin ich kein Theologe, dafür aber Christ und in (Abendmahls-)Gemeinschaft mit anderen Christen. Für mich ist Kirche die Gemeinschaft derjenigen, die Jesus persönlich als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben, an ihn glauben, ihm nachfolgen. Dem Wortsinn entsprechend könnte ich mich also als "katholisch" (im Sinne von "allgemein") bezeichnen, als "römisch" aber nicht. Trotzdem hat der katholische Theologe Josef Ratzinger mein Glaubensleben positiv geprägt. Anläßlich seines Rückzugs aus dem Papstamt möchte ich als nichtkatholischer "Laie" erläutern, welche Lektionen ich von Josef Ratzinger lernen konnte.
Donnerstag, 3. Januar 2013
CSR kultivieren - auf dem Boden der Freiweilligkeit
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| Der barmherzige Samariter half freiwillig. Kann Engagement erzwungen werden? |
Dienstag, 18. Dezember 2012
Außenwirtschaftlicher Weihnachtsgruß 2012
Der Motorblock der Weltwirtschaft
hat 2012 kaum Touren geschafft.
»Made in Germany« war dennoch gefragt,
wie vom BDI-Report vorhergesagt.
Freitag, 9. November 2012
Betreuungsgeld ist christlich und liberal
Der Bundestag hat heute, am 9. November 2012, das Betreuungsgeld eingeführt. Das familienpolitische Instrument sollen ab August 2013 Eltern erhalten, die ihre Kleinkinder selbst erziehen. Mit dieser Maßnahme hat die christlich-liberale Koalition sowohl christlich als auch liberal entschieden.
Dienstag, 23. Oktober 2012
Vereinsamung im Wohlfahrtsstaat
Die Vereinsamung in Deutschland nimmt zu. Handelt es sich dabei um ein Versagen des Kapitalismus? Der Sozialstaat zersetzt soziale Bindungen, unzählige Menschen werden die soziale Kälte des Wohlfahrtsstaates in Altenheimen erleben müssen. Mit „Katallaxie“ beschrieb Hayek die Kultivierung sozialer Bindungen im Kapitalismus. Der Kampf gegen Vereinsamung muss beim Wohlfahrtsstaat anfangen.
Vereinsamung in Deutschland – Versagen des Kapitalismus?
Heute können wir uns über Internet, soziale Netzwerke und Handys intensiver austauschen als jemals zuvor. Wir können Kontakte zu Jugendfreunde, Kommilitonen und Verwandten global pflegen und ausbauen. Doch diese Kontakte sind oft sehr oberflächlich. Totz mehrerer hundert Facebook-Freunde können wir einsam sein. Wenn wir nicht einsam sein wollen, brauchen wir nicht nur Informationen über Menschen, sondern belastbare soziale Bindungen. Wir brauchen nicht nur Menschen, die uns zuhören und verstehen, sondern auch solche, denen wir etwas wert sind, die letztlich auch Opfer für uns bringen. Und solche festen, sozialen Strukturen werden seltener, die Deutschen vereinsamen regelrecht. So lebt in unserem Land schon jeder Fünfte allein, noch nie waren es mehr als heute. Seit 1970 ist der Anteil der Ein-Personen-Haushalte von 26% auf rund 40% gewachsen. Auch hat sich der Anteil der Ehescheidungen seit 1970 fast verdreifacht. In der EU leben nur die Schweden noch vereinsamter als wir.
Vereinsamung in Deutschland – Versagen des Kapitalismus?
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| Gott will, dass der Mensch nicht allein ist |
Mittwoch, 4. Juli 2012
Eine freie Welt braucht einen kulturellen Liberalismus
Der aktuelle Beschneidungsfall ist nur eines von vielen aktuellen Bespiel für einen scheinbaren Konflikt zwischen Religion und liberalem Rechtsstaat. Freiheit bedeutet aber auch, bestimmte Freiheitsrechte aus Glaubensgründen nicht nutzen zu wollen. Notwendig ist nicht ein Kulturkampf, sondern ein „Kulturellen Liberalismus“, der die Vielfalt der Glaubensüberzeugungen anerkennt und schützt.
Das Landgericht Köln hat am 7. Mai 2012 in zweiter Instanz die Beschneidung eines vierjährigen Jungen aus religiösen Gründen als eine Körperverletzung und damit für strafbar erklärt (Az. 151 Ns 169/11). Im Judentum gilt die Beschneidung neugeborener Jungen im Alter von acht Tagen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen. So heißt es in 1. Mose 17,10f: „Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.“ In der Öffentlichkeit entbrannte eine Debatte über die Abwägung zwischen Religionsfreiheit und anderen Rechtsgütern in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Neben dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime reagierten auch die großen Kirchenorganisationen mit Empörung. Darf ein freiheitlicher Staat das Recht auf Religionsfreiheit oder die Ausübung religiöser Gepflogenheiten einschränken? Der oben erwähnte Fall ist aber nur eines von vielen aktuellen Beispielen für religiös motivierte Handlungs- und Denkweisen, die zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und der Migrationsbewegungen werden solche Debatten aber wohl immer häufiger auftreten, da unterschiedliche Kulturen immer näher zusammen rücken. Die Errungenschaften des modernen, demokratischen Rechtsstaats erscheinen dabei in einem Spannungsverhältnis zu Glauben und Tradition. Extreme Beispiele auf diesem Feld sind sicher Ehrenmorde und Zwangsehen. Aber auch das Schächten von Tieren oder die Abwehrhaltung religiöser Gruppen gegen Evolutions- oder Sportunterricht fallen in diese Kategorie. Europaweit ist ein Streit um das Tragen von Kopftüchern entbrannt. Auch religiöse Sichtweisen werden zunehmend kritisiert, etwa Denkweisen zu Homosexualität, zu Kindererziehung oder zur Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft können hier eingeordnet werden. Auch der aktuelle „Kulturkampf“ um das Betreuungsgeld veranschaulicht den Konflikt
Das Landgericht Köln hat am 7. Mai 2012 in zweiter Instanz die Beschneidung eines vierjährigen Jungen aus religiösen Gründen als eine Körperverletzung und damit für strafbar erklärt (Az. 151 Ns 169/11). Im Judentum gilt die Beschneidung neugeborener Jungen im Alter von acht Tagen als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen. So heißt es in 1. Mose 17,10f: „Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.“ In der Öffentlichkeit entbrannte eine Debatte über die Abwägung zwischen Religionsfreiheit und anderen Rechtsgütern in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Neben dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime reagierten auch die großen Kirchenorganisationen mit Empörung. Darf ein freiheitlicher Staat das Recht auf Religionsfreiheit oder die Ausübung religiöser Gepflogenheiten einschränken? Der oben erwähnte Fall ist aber nur eines von vielen aktuellen Beispielen für religiös motivierte Handlungs- und Denkweisen, die zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und der Migrationsbewegungen werden solche Debatten aber wohl immer häufiger auftreten, da unterschiedliche Kulturen immer näher zusammen rücken. Die Errungenschaften des modernen, demokratischen Rechtsstaats erscheinen dabei in einem Spannungsverhältnis zu Glauben und Tradition. Extreme Beispiele auf diesem Feld sind sicher Ehrenmorde und Zwangsehen. Aber auch das Schächten von Tieren oder die Abwehrhaltung religiöser Gruppen gegen Evolutions- oder Sportunterricht fallen in diese Kategorie. Europaweit ist ein Streit um das Tragen von Kopftüchern entbrannt. Auch religiöse Sichtweisen werden zunehmend kritisiert, etwa Denkweisen zu Homosexualität, zu Kindererziehung oder zur Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft können hier eingeordnet werden. Auch der aktuelle „Kulturkampf“ um das Betreuungsgeld veranschaulicht den Konflikt
Donnerstag, 12. April 2012
Die Genossenschaft: Ein ordnungspolitischer Beitrag zu Nachhaltigkeit und Freiheit
Im Vergleich zu
anderen Unternehmensformen sind Genossenschaften besonders nachhaltig. Dennoch
sollten „gute“ Genossenschaften nicht als Gegensatz zu den „bösen“
Kapitalgesellschaften gesehen werden. In
politischer Hinsicht stützen Genossenschaften die freiheitliche
Bürgergesellschaft.
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