Donnerstag, 21. April 2016

Geht aus ihrer Mitte hinaus - auch Jesus steht »außerhalb des Lagers«

Viele Christen leiden darunter, dass der Wille Jesu in ihren Gemeinden nicht ernst genommen wird. Das ist auch traurig, denn die Kirche gehört Jesus. Aber er will nicht, dass wir dieses Leid tragen! »Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen. ... Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab« (2. Korinther 6,14+17). Ja, es ist seine Kirche! Die ist aber dort, wo Christen seinen Willen tun - nicht in Vereinen, Systemen oder Kirchengebäuden. Die sind Produkte der Welt, und von dieser wurde Jesus verworfen und ans Kreuz gehängt. Wie viel Rücksicht wird dort wohl auf seine Nachfolger genommen werden? »Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend.« (Hebräer 13,13). Der Platz des Christen ist an der Seite seines Herrn - nicht unter dem Schutz weltlicher Strukturen. Nur außerhalb, seine Schmach tragend, sind wir bei ihm - und er bei uns!

Mittwoch, 20. April 2016

Das beste Geschäft des Lebens

Gott schenkt die Möglichkeit, ein neues Leben anzufangen. Wenn wir ihm unser altes Leben übergeben, können wir in Christus ein neues Leben beginnen. Ein vollständig neues Leben. »Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.« (2. Korinther 5,17). Ich danke meinem Herrn für den Neustart! Ich durfte ein wertloses Leben ohne Hoffnung aufgeben um ein neues Leben mit Zukunft und Hoffnung zu bekommen.

Samstag, 16. April 2016

Jesus auf dem Herzen haben als Botschaft an die Welt

Die Gläubigen in Korinth hatten dem Apostel Paulus eine Menge Sorgen bereitet. Doch das Evangelium hatte sie verändert. Durch die beharrliche Predigt des Apostels wurde Jesus durch die Korinther in der Welt sichtbar. Er konnte ihnen schreiben, »daß ihr ein Brief Christi seid,... geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,3). Ich wünsche mir, dass auch mein Leben ein Brief von Jesus wäre. Nicht nur meine Worte. Es reicht nicht, das Evangelium zu kennen. Es muß auf unsere Herzen geschrieben sein, damit unser ganzes Leben ein Brief von Jesus an die Welt wird!

Dienstag, 12. April 2016

Christentum ohne Ewigkeit? Eine elende Vorstellung!

Der christliche Glaube ist kein politisches Programm. Auch verspricht er keine weltlichen Segnungen. Aber als Christen sind wir beschenkt mit geistlichen Segnungen, und zwar überreich. In Christus ist uns ewiges Leben in der Gegenwart Gottes geschenkt. Wenn wir im Christentum nur ein weltliches Programm sehen, eine Tradition oder ein Gemeinschaft, die Gabe des Herrn aber gering schätzen oder nicht an sie glauben, dann geht nicht nur etwas Großes an uns vorbei. Wir rechnen dann mit unserem ewigen Tod. Paulus mahnt uns, mit seiner und unserer Auferstehung zu rechnen: »Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus Hoffnung haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.« (1. Korinther 15,19).

Freitag, 8. April 2016

Gelten alte Geschlechterrollen auch für Christen?

Wenn Christus unser Herr ist, dann sind wir mit allen geistlichen Segnungen ausgestattet (Epheser 1,3). Frieden mit Gott. Ewiges Leben. Gotteskindschaft und viele weitere Segnungen hält er für uns bereit. Unabhängig von unserer Herkunft, von Rasse, Nationalität und auch vom Geschlecht. Da gibt es keine Unterschiede mehr. Gelten dann für Christen überhaupt noch die Geschlechterrollen, wie wir sie im Alten Testament finden? Oder müssten dann gerade die Christen Vorreiter des Gender-Mainstreaming sein? Paulus schreibt zu dieser Frage, etwa in 1. Korinther 11,1-16. Der Abschnitt lässt uns darüber nachdenken, ob wir die Bibel auch heute noch als Gottes Wort anerkennen (können). Dass das Thema aber schon damals kontrovers war, das zeigt der letzte Satz von Paulus: »Wenn es aber jemand gut dünkt, streitsüchtig zu sein, so haben wir solche Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes.« (V. 16). Als Christen geht uns Gender und Geschlechtergerechtigkeit etwas an - aber wir dürfen darüber nicht in Streit geraten!

Dienstag, 5. April 2016

Vortrag Arabisch/Deutsch über Jesaja 43 von Halem Hasabala



In der heutigen Bibelstunde hielt Halem Hasabala eine Gastpredigt über Jesaja 43. Starke arabische Worte und klare Botschaften aus einem Land, in dem Christ sein nicht (mehr) selbstverständlich ist. Ein Mann, der Mut macht und Angst nimmt. Ein schöner Abend, nicht nur für die vielen arabischen Flüchtlinge, die zu Gast waren. Gerade für die deutschen Zuhörer ein aufbauender Abend. 48 Minuten, die ich jedem Facebook-Freund - ob Christ oder nicht - ans Herz legen möchte!

Vortrag auf OneDrive

Mittwoch, 23. März 2016

Gelehrte und Politiker: Schlechte Karten bei Gott

Durch Weisheit, Bildung und Macht kommen wir Gott nicht näher. Schlechte Karten für Gelehrte und Politiker, wie Paulus weiß, denn »nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zu Schanden mache« (1. Korinther 1,26). Hat Gott etwas gegen Bildung und Erfolg? Nein. Das Problem liegt bei uns. Auch ich neige dazu, mich wichtig zu nehmen, gerade dann, wenn es gut läuft. Aber: Was ich bin und habe, verdanke ich Gott! Der »Törichte« weiß das, er kann sich auf sich selbst nichts einbilden. Erfolg und Wissen sind gut, dürfen uns aber nicht von Gott trennen. »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn.« (V. 30). Danke, Herr, für alles, was ich bin und habe!

Donnerstag, 10. März 2016

Vossische Zeitung: »Christen, die sich im Namen Jesu versammeln«


Vossische Zeitung vom 1. Juni 1923
Am Wochenende bekam ich von einem Freund einen alten Zeitungsartikel über Christen, die sich im Namen Jesu versammeln. Er erschien am 1. Juni 1923 in der damals überregional angesehenen, als liberal geltenden Berliner "Vossischen Zeitung". 




Mittwoch, 9. März 2016

Zwei Schritte auf dem Weg zum Himmel

Jesus Christus kam in die Welt, um Menschen zu retten, um ihnen ewiges Leben zu geben. Aber wie werde ich von ihm gerettet? Wie kann ich Christ werden? Muß ich dafür Gutes tun? Getauft werden, am Abendmahl teilnehmen? Oder Mitglied einer Kirche werden? Nein, durch äußere Handlungen kommen wir der Sündenvergebung nicht näher. Paulus bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt, dass »wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.« (Römer 10,9).

Freitag, 4. März 2016

Gott gefallen ohne Jesus?

Können wir Gott gefallen, ohne an Jesus zu glauben?

Wer den Geist Christi hat, der hat ewiges Leben. Wer aber, wie Paulus sagt, im Fleisch bleibt, also nicht an Jesus glaubt, ist für den Tod bestimmt (Römerbrief Kapitel 8). Und unser Tod gefällt Gott überhaupt nicht, denn er liebt uns! Deshalb urteilt Paulus: »Die aber, die im Fleisch sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.« (Vers 8). Also wollen wir Gott nicht dadurch gefallen, was wir sind oder tun. Sondern dadurch, dass wir an ihn glauben, ihm nachfolgen und leben!