Samstag, 9. Juli 2016

Die Bibel: Richter unserer Empfindungen

Es ist gut, wenn wir in unserem Leben ethische Grundsätze befolgen wollen. Diese Grundsätze zu finden kann aber schwierig sein. Woher weiß ich denn, ob die Motive, sie auszuwählen, richtig sind? Gefällt mir eine moralische Norm letztlich, weil sie mir selbst nützt? Einsicht in unsere eigenen Motive gibt die Bibel. "Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidiige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Überlegungen des Herzens." (Hebräer 4,12). Erst im Licht der Maßstäbe Gottes wird uns bewußt, wie unzureichend die Maßstäbe sind, die wir uns selbst zurecht gelegt haben. Auch, wenn jeder Schnitt ins Herz weh tut: Ich danke Gott dafür, dass er mir täglich die Bosheit meines Herzens und die Verirrungen meiner Gedanken aufzeigen will!

Donnerstag, 7. Juli 2016

Freiheit ist Abwesenheit von Zwang

Freiheit ist Abwesenheit von Zwang. Mit der Ausweitung der Staatsmacht beschreiten wir den Weg zur Knechtschaft. Sollte es gelingen, das zu verhindern, bleiben die Zwänge des Lebens bestehen. Sie wirken durch die Macht des Todes. Wenn unser Tagesablauf nur dem Ziel gilt, etwas "aus unserem Leben zu machen", dann stehen wir ganz unter der Knute des Herrn des Todes. Und unter der Knute von Menschen. Hätten wir nur dieses Erdenleben, dann könnten wir diesem Zwang nicht entgehen. Doch fundamentale Freiheit ist möglich! Durch Jesus, der durch seinen Tod am Kreuz "den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist der Teufel, und alle die befreite, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren." (Hebräer 2,14f). Ich danke meinem Herrn für die vollkommene Freiheit! Er hat mir ewiges Leben geschenkt und mich vom Zwang des Todes befreit.

Samstag, 2. Juli 2016

Elternhaus in Eichstetten 1948

Schöne Erinnerung an Kindheit, Jugend, Heimat und das schönste Dorf der Welt: Mein Elternhaus in Eichstetten am Kaiserstuhl. Hier im Jahr 1948, festgehalten vom Heimatmaler Vöglin. Heute sieht es dort noch hübscher aus als damals...

Freitag, 17. Juni 2016

Christen und Politik - kurz gefasst

Sollen wir uns als Christen in die Politik einmischen? Ja - durch Gebete! Wir sollen beten "für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben" (1. Timotheus 2,2). Aber was sollen wir von Gott für die Politik erbitten? Mehr sozialen Ausgleich? Mehr Gerechtigkeit zwischen Geschlechtern oder Generationen? Sollen wir für oder gegen TTIP beten? Nein, wir sollen dafür beten, dass wir "in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können." (V. 2). Mehr finden wir im Evangelium nicht zum politischen Engagement des Christen. Doch das ist nicht wenig. Es kann sein, dass der Herr dem einzelnen Christen mehr aufträgt. Doch die Gebete dafür, dass Christen nach Gottes Plan leben können, waren seit Jahrzehnten nicht nötiger.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Jesus geht es um Rettung vor dem Gericht

Um was geht es eigentlich im Christentum? Um Jesus. Aber wer war er und um was ging es ihm? Wollte er als Prophet Botschaften von Gott überbringen? Wollte er ein gutes Vorbild für die Menschen sein? Menschen heilen? Lehre verbreiten? Ja, das alles, aber der eigentliche Grund für sein Kommen war ein anderer: "Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten" (1. Timotheus 1,15). Es geht um Rettung vor dem kommenden Gericht! Ich danke meinem Herrn und Retter für seine Gnade.

Samstag, 4. Juni 2016

Nur Verlorene brauchen den Retter

Wer nicht verloren ist, der braucht auch keinen Retter. Wer sich nicht vor dem Zorn Gottes und seinem Gericht fürchtet, der braucht auch Jesus nicht. Die Urgemeinde in Thessaloniki bekehrten sich zu "Jesus, der uns errettet von dem kommenden Zorn." (1. Thessalonicher 1,10). Zuerst müssen wir Gottes Heiligkeit erkennen und vor seiner Gerechtigkeit erzittern. Dann erst wird sich Buße einstellen. Und erst dann sind wir bereit, errettet zu werden vor dem kommenden Zorn.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Pfingsten in Polen: Eine Lektion über Freiheit und Absonderung

Über Pfingsten besuchten wir eine christliche Familie in Polen. Es war ein kurzer, aber schöner Aufenthalt. Wir durften nicht nur eine bemerkenswerte und liebe Famillie, sondern auch unseren Herrn Jesus etwas besser kennen lernen. 
 
Mensch und Natur nach Gottes Plan
Wenn man vom Einfluß der Massenmedien und vom Trubel der Großstadt befreit ist, fällt es leichter, seine Sinne auf Gott auszurichten. Dazu hatten wir über Pfingsten einige Tage Gelegenheit. Zu Gast in Polen bei einer lieben und kinderreichen Familie, die ihr Leben ganz auf unseren gemeinsamen Herrn Jesus ausgerichtet hat. Kein Radio und keine Konservenmusik, auch nicht (wie Zuhause) morgens unter der Dusche. An Fernsehen war gar nicht zu denken, auch nicht - wie Zuhause - an eine gelegentliche DVD. Anstatt dessen begleiten in Polen Bibel, Gebete und Hausmusik durch den Tag. Und das auf hohem Niveau. Ich durfte wertvolle Belehrungen über Gottes Wort bekommen. Und einen Eindruck davon, wie schön es ist, wenn Kinder nicht nur große Freude an Musik haben, sondern auch ihre Instrumente perfekt beherrschen.

Die Einheit der Kirche mit Fleiß bewahren

Es gibt nur eine Kirche (Ekklesia): da ist "ein Leib", "ein Geist", "eine Hoffnung", "ein Herr", "ein Glaube", "eine Taufe" und "ein Gott" (Epheser 4,3f). Und natürlich nur ein Haupt, Christus. Wenn Gott uns mit Begabungen ausstattet, dann dazu, dass diese Einheit auferbaut wird, dass wir "hingelangen zu der Einheit des Glaubens" (V. 11). Dass wir nicht mehr "von jedem Wind der Lehre" umhergetrieben werden (V. 14). Deshalb möchte auch ich der Aufforderung des Paulus nachkommen und mich "befleißigen", die "Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens." (V. 3). Zur Ehre Christi, der für diese Einheit sein Leben gab. Indem ich in meinem Herzen niemandem von dieser Einheit ausschließe, der ein Kind Gottes ist - gleichgültig, in welcher Organisation er Mitglied ist. Aber auch, indem ich an der Wahrheit festhalte (V. 15) und keine "Winde der Lehre" (V. 14) toleriere, die die Sichtbarkeit dieser Einheit Schaden zufügen!

Freitag, 13. Mai 2016

Jesus statt Christentum

In Deutschland gibt es so viele Religionen. Keine langweilt mich so sehr wie das Christentum. Wenn wir Jesus als Erretter und Herrn kennen gelernt haben, dann interessiert nur er, und "ihm sei die Herrlichkeit in der Versammlung [Gemeinde, Kirche] in Christus Jesus auf alle Geschlechter des Zeitalters der Zeitalter hin!" (Epheser 3,21). Er hat die Menschen frei gemacht und die Religionen überwunden. Sollte mich Jesus einmal langweilen, kann ich mich ja mal mit dem Christentum beschäftigen - es wird mir eine Mahnung sein, schnell wieder zu Jesus zu kommen!

Mittwoch, 11. Mai 2016

Jesus gibt uns weit mehr als die Welt

In dieser Welt gibt es so viel zu erreichen. Im Beruf. In der Familie. Wir können reisen und die Welt entdecken. Und wir können so richtig Spaß haben. Jesus aber beschenkte uns mit Segnungen, die weit größer sind als alles, was die Welt zu bieten hat! Er schenkt uns ewiges Leben. Wir dürfen Kinder Gottes sein, so dass uns nichts mehr von ihm trennt. Wir dürfen inneren Frieden haben, den die Welt nicht kennt. Er schenkt uns den Heiligen Geist, der uns sicher durch alle Situationen führt. Man würde nicht fertig damit, wenn man alle geistlichen Segnungen aufzählen wollte. Ich danke ihm, "der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus" (Epheser 1,3). Ich will festhalten und schon jetzt genießen, was ich nicht verlieren kann - und mir nicht allzu viel machen aus dem, was ich ohnehin loslassen muss.